Heute ist der 21.05.2026 und in der Provinz Khanh Hoa, wo die Strände glitzern und die Kulturgeschichte lebendig ist, gibt es gleich mehrere Gründe zur Freude. Über 5,5 Millionen internationale Touristen werden bis 2025 erwartet – das sind satte 13,4 % mehr als im Jahr zuvor! Und das ist noch nicht alles: In den ersten vier Monaten 2026 kamen bereits 1,4 Millionen Besucher, was einem Plus von 33,8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Man könnte sagen, die Region hat sich als wahres Juwel etabliert. Insbesondere Touristen aus Südkorea, Russland und Kasachstan strömen in Scharen herbei.
Doch bei all dem Jubel gibt es auch Schattenseiten. Immer wieder tauchen unlizenzierte ausländische Reiseleiter an historischen Stätten auf – ein echtes Problem, das die Behörden ernst nehmen. Um dem entgegenzuwirken, hat das Zentrum für Kulturerbeschutz einige Maßnahmen ergriffen. Unter anderem wird auf lizensierte Reiseleiter gesetzt, um den Gästen eine sichere und qualitativ hochwertige Erfahrung zu bieten. Ein QR-Code-System sorgt zudem für automatische Erklärungen in Vietnamesisch und Englisch. Wegweiser und Warnschilder wurden installiert, damit es keinen Wirbel um unklare Regelungen gibt. Ticketverkäufer und Servicekräfte werden regelmäßig an das Verbot für Ausländer erinnert, um den illegalen Aktivitäten ein Ende zu setzen.
Ein Blick auf die Besucherzahlen
Die Po Nagar Cham-Türme sind ein wahrer Magnet für Touristen und verzeichnen täglich zwischen 4.000 und 5.000 Besucher – das ist eine Zahl, die sich sehen lassen kann! Auch Hon Chong zieht mit 1.500 bis 2.000 Besuchern seine Kreise. Allerdings gestaltet sich die Kontrolle unlizenzierter Anbieter besonders zu Stoßzeiten als herausfordernd. Die Kamerasysteme in einigen Bereichen sind oft unzureichend, um als Beweis zu dienen. Herr Pham Minh Nhut, der Vorsitzende des Tourismusverbandes, merkt an, dass nicht alle Ausländer unlizenzierte Reiseleiter sind. Es ist also auch eine Frage der Differenzierung.
Das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus hat Pläne, die Kontrollen zu verstärken und eine Zusammenarbeit mit der Polizei anzustreben. Geplant ist die Einrichtung eines behördenübergreifenden Inspektionsteams, das unlizenzierte Touren überprüfen soll. Ein weiteres Problem bleibt jedoch bestehen: der Mangel an einheimischen Reiseleitern mit Sprachkenntnissen in Russisch und Koreanisch. Bislang wurden 2.451 Reiseleiterlizenzen ausgestellt, davon 1.538 international und 913 inländisch. Unter den internationalen Reiseleitern finden sich 750 chinesischsprachige, 595 englischsprachige, 83 russischsprachige und 69 koreanischsprachige Anbieter.
Die Herausforderung der Sprachbarrieren
Es ist klar, die Region hat viel zu bieten, aber die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Es gibt einen stetigen Zustrom an Touristen, und gleichzeitig muss man sicherstellen, dass diese auch richtig betreut werden. Der Mangel an lizenzierten Reiseleitern, die auch die Sprachen der ankommenden Touristen sprechen, könnte langfristig ein Problem darstellen. Hier bleibt zu hoffen, dass die Behörden schnell Lösungen finden, um die Qualität des Besuchererlebnisses nicht nur zu sichern, sondern auch zu verbessern.
Inmitten all dieser Entwicklungen wird deutlich, dass die Provinz Khanh Hoa sich in einer spannenden Phase befindet. Mit einer Mischung aus kulturellem Reichtum und der Notwendigkeit, die touristischen Strukturen zu optimieren, könnte die Region in den kommenden Jahren zu einem noch gefragteren Ziel für Reisende aller Art werden. Wer weiß, vielleicht entdeckt der ein oder andere Leser ja bald die Schönheiten dieser Region selbst und wird Teil dieser lebendigen Geschichte!