Heute ist der 17.05.2026 und im malerischen Berchtesgadener Land gibt es Neuigkeiten, die das Herz eines jeden Lokalpatrioten höherschlagen lassen! Der Europasteg, der die charmanten Städte Laufen und Oberndorf über die Salzach hinweg verbindet, hat in der jüngsten Sitzung des Stadtrats von Laufen für Aufregung gesorgt. Hier geht es um mehr als nur einen Brückenschlag – es geht um die Zukunft eines einmaligen Bauwerks.

In den letzten Wochen hat die Stadt Laufen die Nachfolge für die Europasteg GmbH geregelt und zeigt sich optimistisch, was die kommenden Herausforderungen betrifft. Geschäftsleiter Christian Reiter stellte im Stadtrat klar, dass das Bauwerk, das seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 als einzigartiges Projekt in Europa gilt, sich in einem sehr guten Zustand befindet. Ja, das hört man gerne! Die Unterhaltskosten sind zwar nicht pauschal bezifferbar, dürften aber, so die Einschätzung, überschaubar bleiben. Ein kleiner Lichtblick für alle, die gerne über die Brücke flanieren oder mit dem Rad über die Salzach düsen.

Die Struktur hinter dem Europasteg

Der Gesellschaftsvertrag vom 14. März sieht vor, dass die Stadt Laufen drei Sitze im Gesellschafterausschuss der Europasteg Errichtungs- und Betriebs GmbH hat. Fest im Sattel sitzen 1. Bürgermeister Christian Burr und 2. Bürgermeisterin Brigitte Rudholzer. Zudem gibt es auch Stellvertreter: Daniel Burr springt für Rupert Surrer ein, während Christian Sichert für Franziska Spitzauer bereitsteht. Das klingt nach einem schlagkräftigen Team, das bereit ist, die Herausforderungen anzunehmen!

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Der Belag des Europastegs muss erneuert werden. Aber keine Sorge, die Pfeiler sind in tadellosem Zustand. Das ist doch schon mal etwas! Die Stadtgemeinde Oberndorf und die Stadt Laufen übernehmen die GmbH schließlich zu gleichen Teilen, was die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten weiter festigt. Ein bisschen Konkurrenz belebt das Geschäft, aber hier scheint das Miteinander stark zu sein.

Finanzierung und die Zukunft des Bauwerks

Mit einer Finanzierung, die sich aus 24,5% durch die Städte und 51% durch die GmbH zusammensetzt, ist der Weg auch finanziell geebnet. 50% der förderungsfähigen Kosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro wurden durch Interreg-Mittel gedeckt. Ein cleveres Konstrukt, das zeigt, dass sich auch auf finanzieller Ebene klug vernetzt werden kann. Die Finanzierung war auf 25 Jahre angelegt, und das Beste: Nach Ablauf bleibt der Europasteg im Eigentum der GmbH, also wird er uns auch weiterhin erhalten bleiben!

Die Gründung der GmbH fand in teils nichtöffentlichen Sitzungen beider Stadträte statt, und die ersten Geschäftsführer waren Magister Dr. Hanspeter Schmalzl aus Oberndorf und Dipl. Verwaltungswirt Manfred Niedermeier aus Laufen. Eine spannende Historie, die zeigt, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt. Der Europasteg ist nicht nur eine Brücke, sondern ein Symbol für die Zusammenarbeit der beiden Städte und das Miteinander im berchtesgadenerischen Raum.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt, aber die Aussichten sind vielversprechend. Der Europasteg wird nicht nur die Städte verbinden, sondern auch die Menschen – und das ist doch genau das, was wir in dieser Zeit brauchen!