Am Mittwochabend, dem 28. Oktober 2026, kam es in der zweiten Runde des DFB-Pokals zu einem spannenden Duell zwischen Dynamo Dresden und dem FC Schalke 04. Die Partie fand im Stadion von Dynamo statt, und die Stimmung war schon vor dem Anpfiff, naja, sagen wir mal, etwas „neblig“. Pyrotechnische Einlagen in der Fankurve sorgten für eine Verzögerung von zwei Minuten. Aber das war nur der Anfang!

In der ersten Halbzeit passierte nicht viel Aufregendes. Schalke startete, wie man es von ihnen erwartet hätte, offensiv, aber bald zogen sie sich zurück und machten es Dynamo schwer, Lücken zu finden. Die Dresdner, die sich nach einem 6:0-Sieg gegen Westfalia Rhynern für die zweite Runde qualifiziert hatten, hatten zwar mehr Ballbesitz, aber die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. So verfehlte Ben Bobzien in der 4. Minute das Tor knapp, und Vincent Vermeij hatte in der 20. Minute ebenfalls Pech, als er nach einem Rückpass einen großen Fehler ausnutzte, aber keinen Dresdner für den Abschluss fand.

Ein Aufeinandertreffen mit Geschichte

Das Spiel schien in der ersten Hälfte eher einem Schachspiel zu gleichen, als Schalke kurz vor der Pause durch Hee-Chan Hwang eine nennenswerte Chance bekam. Ein Kopfball, der Dynamo-Torwart Lennart Grill zu einer Parade zwang, ließ die Schalker Fans kurz aufhorchen. Doch in der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt. Dynamo kam mit frischem Elan aus der Kabine und übernahm schnell die Kontrolle.

In der 54. Minute war es dann soweit! Patrice Covic, der sich am langen Pfosten freigelaufen hatte, verwandelte die Flanke von Simon Straudi flach ins kurze Eck. Ein Tor, das nicht nur für Freude unter den Dynamo-Fans sorgte, sondern auch Schalkes Keeper Loris Karius unglücklich aussehen ließ. Und das war noch nicht alles, denn die Schalker, die unter Trainer Miron Muslic auf sieben Stammkräfte verzichten mussten, fanden offensiv kaum einen Zugang. Es war ein bisschen wie ein Schattenboxen – viel Bewegung, aber wenig Treffer.

Der Schlusspunkt

Die Dresdner ließen sich nicht beirren. Sie verteidigten klug und setzten auf Konter. In der 88. Minute, nach einem Eckball, stellte Christoph Daferner mit seinem Kopfball den Endstand von 2:0 her. Das war der verdiente Lohn für eine engagierte Leistung. Für Dynamo Dresden bedeutete dieser Sieg das Erreichen des Achtelfinals, das sie seit der Saison 2014/15 nicht mehr erreicht hatten – ein kleiner Meilenstein für den Klub!

Für Schalke 04 war es hingegen die erste Pflichtspielniederlage unter Trainer Muslic und gleichzeitig ein Déjà-vu, denn auch vor zwölf Jahren waren sie in Dresden frühzeitig aus dem Pokal ausgeschieden. Mit insgesamt fünf Pokalsiegen in der Geschichte des Vereins ist das Ausscheiden in der zweiten Runde ein herber Rückschlag. Die nächste Runde wird am kommenden Sonntag ausgelost und Anfang Dezember ausgetragen – vielleicht wird Schalke dann ja wieder die Kurve kriegen.

Alles in allem für Dynamo Dresden ein Grund zum Feiern und für Schalke ein weiteres Kapitel in einer herausfordernden Saison. Man darf gespannt sein, wie sich die Teams in den kommenden Wochen schlagen werden.