Augsburgs Trainer Baum nach Niederlage gegen Freiburg: „Wir hätten die beiden Gegentore verhindern müssen“
Am vergangenen Samstag war es wieder einmal so weit: Der FC Augsburg stand auf dem Platz und hoffte, den Bann der sieglosen Spiele zu brechen. Doch das Heimspiel gegen den SC Freiburg endete mit einem ernüchternden 1:2. Die Stimmung im Stadion, vor rund 30.660 Zuschauern, war anfangs euphorisch, als Michael Gregoritsch in der 18. Minute die Führung erzielte. Ein schöner Dropkick, der die Fans jubeln ließ! Doch die Freude währte nicht lange, denn Augsburg konnte den Vorsprung nicht halten.
Die Mannschaft ging nach dem Führungstreffer zwar kontrolliert zur Sache, doch das fehlende zweite oder gar dritte Tor sollte sich bitter rächen. Trainer Manuel Baum, der sich nach dem Spiel so wütend wie selten zuvor zeigte, sprach von einer vermasselten Chance, auch die Partie frühzeitig zu entscheiden. „Wir hätten die beiden Gegentore verhindern müssen“, so Baum, der vor allem die mangelhafte Chancenverwertung und das Abwehrverhalten kritisierte.
Wut und Enttäuschung
Die beiden Gegentore fielen aus heiterem Himmel. Igor Matanovic traf in der 66. Minute, und Cyriaque Irié köpfte in der 86. Minute nach einer Flanke von Vincenzo Grifo zum Sieg für die Freiburger. Baum konnte nicht anders, als lautstark in der Kabine seinen Unmut über die Leistung seiner Mannschaft kundzutun. „Ich bin richtig ungehalten!“, sagte er, während die Spieler um ihn herum schweigend dasaßen. Kapitän Jeffrey Gouweleeuw forderte mehr Cleverness ein: „Wir müssen lernen, Spiele nach einer 1:0-Führung zu killen und nach Hause zu bringen.“ Na, das klingt nach ernstem Nachholbedarf!
Die Augsburger sind inzwischen seit sechs Bundesligaspielen ohne Sieg und schauten nach einem vielversprechenden Saisonstart, als sie nach dem zweiten Spieltag sogar Tabellenführer waren, nun in die Röhre. In den letzten sechs Partien holte die Mannschaft gerade einmal drei Punkte. Der Druck wird vor dem bevorstehenden Auswärtsspiel bei RB Leipzig am kommenden Samstag nicht weniger. Baum betonte, dass seine Mannschaft über 100 Minuten voll konzentriert bleiben müsse, um wieder Punkte zu sammeln.
Die interne Lage
Interessanterweise gibt es intern keinen Diskussionsbedarf über Baums Zukunft. Die Verantwortlichen scheinen trotz der Ergebniskrise mit seiner Arbeit zufrieden zu sein. Und das, obwohl die Mannschaft spielerisch Fortschritte zeigt. Tatsächlich wurde in der letzten Saison eine bemerkenswerte Rückrunde gespielt, und Augsburg belegte in der Rückrundentabelle den sechsten Rang. Das lässt hoffen, dass die aktuelle Negativspirale bald durchbrochen wird!
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird. Die Fans hoffen auf eine Wende, und einige Spieler scheinen optimistisch. So äußerte der Mittelfeldspieler Fabian Rieder, dass die Qualität im Team vorhanden sei, um gegen die Gegner zu punkten. Ein kleiner Lichtblick in einer dunklen Zeit. Vielleicht gelingt es Augsburg ja, bald wieder in die Erfolgsspur zu finden. Auf die nächsten Spiele!
