Feuerwehrnachwuchs zeigt beim Spiel ohne Grenzen Teamgeist und Geschicklichkeit in Thanheim
Am vergangenen Wochenende ging es in Thanheim, einem kleinen Ort in der Gemeinde Ensdorf, richtig zur Sache. Hier fand das mittlerweile traditionelle „Spiel ohne Grenzen“ der Kinderfeuerwehren statt, das seit 2017 im Landkreis Amberg-Sulzbach ausgetragen wird. Über 200 Kinder, die sich in 16 Gruppen von verschiedenen Kinderfeuerwehren zusammengefunden hatten, traten gegeneinander an. Die Freiwillige Feuerwehr Thanheim, die im Vorjahr den Wettbewerb gewonnen hatte, war in diesem Jahr der Ausrichter und sorgte für ein tolles Event.
Der Tag war gefüllt mit Geschicklichkeitsspielen, Teamarbeit und jeder Menge Spaß. Die Kinder durften an 17 Stationen ihr Können unter Beweis stellen. Ob beim Parkour mit Hindernissen, beim Schlösserknacken oder beim Holz-Labyrinth – hier war Köpfchen gefragt! Mit Kübelspritzen zu löschen, Sandsäckchen zu werfen oder Kugeln durch ein Loch fallen zu lassen, sorgte für reichlich Action und schweißtreibende Herausforderungen. Die strahlenden Gesichter der Teilnehmer sprachen Bände und zeigten, dass der Spaß an diesem Tag im Vordergrund stand.
Ein buntes Fest der Feuerwehrnachwuchskräfte
Begrüßt wurden die Teilnehmer von dem Thanheimer Kommandanten Michael Rothut, dessen herzliche Ansprache die Kinder sofort in Partystimmung versetzte. Auch die Landtagsabgeordneten Harald Schwartz (CSU) und Bernd Heinisch (FW) waren vor Ort und schauten sich das muntere Treiben an. Während die Punkte ausgewertet wurden, konnten die kleinen Feuerwehrhelden die beeindruckenden Feuerwehrfahrzeuge begutachten – ein Highlight für viele! Und Partymusik sorgte für die richtige Stimmung, die in der Luft lag.
Als die Punkte schließlich zusammengezählt waren, fand die mit Spannung erwartete Siegerehrung statt. Harald Schmidt, der Beauftragte für Kinderfeuerwehren der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach, überreichte die Medaillen an alle Teilnehmer. Jeder Einzelne erhielt eine Auszeichnung für den tollen Einsatz. Der Sieg ging in diesem Jahr an die Kinderfeuerwehr Rieden, gefolgt von den Teams aus Süß und Ensdorf. Eine großartige Leistung, die von Bürgermeister Hans Ram (SPD) und Kreisbrandrat Christof Strobl gelobt wurde. Auch Feuerwehr-Vorsitzender Thomas Scharr dankte Irene Hofmeister für die Überlassung der Festhalle und Wiese – ohne diese wäre das Event nicht möglich gewesen.
Ein Rückblick auf die Teilnahme und den Zusammenhalt
Doch das war nicht das einzige „Spiel ohne Grenzen“ dieses Jahr. In Kümmersbruck veranstaltete die Feuerwehr Haselmühl ein ähnliches Event, bei dem vor über 300 Kindern 18 Gruppen miteinander um die Wette kämpften. Florian Schlegel, der 2. Kommandant der Feuerwehr Haselmühl, eröffnete die Veranstaltung, die über drei Stunden dauerte und in der die Kinder Geschicklichkeit, Teamarbeit und Ausdauer zeigen konnten. Hier gewann die Feuerwehr Hohenkemnath den ersten Platz, gefolgt von Rieden und Kümmersbruck. Bürgermeister Roland Strehl würdigte die hohe Teilnahme und betonte, wie wichtig solche Veranstaltungen für den Gemeinschaftssinn sind.
Der Zusammenhalt, den die Kinderfeuerwehren im Landkreis zeigen, ist wirklich beeindruckend. Es ist schön zu sehen, wie viel Engagement und Begeisterung in der Jugend steckt. Und so bleibt die Vorfreude auf die nächste Auflage des Events – die Kinder sind bereit, sich wieder neuen Herausforderungen zu stellen und mit viel Spaß dabei zu sein.
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