Heute ist der 23.05.2026, und in Amberg-Sulzbach gibt es spannende Neuigkeiten, die die Wohnlandschaft der Region nachhaltig prägen werden. Die Wohnungsgenossenschaft Werkvolk eG, die größte ihrer Art in der Oberpfalz, hat kürzlich den Zuschlag für die Bebauung des Bürgerspital-Areals erhalten. Mit über 1.500 Mietwohnungen in Amberg und rund 1.000 in Regensburg hat sich Werkvolk einen Namen gemacht. Doch jetzt wird es richtig konkret: Geplant sind 56 neue Wohnungen, von denen 41 geförderte Einheiten für einkommensschwache Familien vorgesehen sind. Das ist ein echter Lichtblick für die Region!
Der Stadtrat von Amberg hat sich seit Jahren mit der Bebauung des Bürgerspital-Areals beschäftigt. Es gab Streitigkeiten und einen Bürgerentscheid, der den Vertrag mit dem ursprünglichen Investor Ten Brinke aufhob. Aber Werkvolk ließ sich nicht entmutigen und gewann im Juli 2024 den zweiten Wettbewerb. Nun liegt die Baugenehmigung für die 56 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten vor. Das ist ein großer Schritt für die Stadt und die zukünftigen Mieter!
Ein Blick auf die Pläne
Die Bauarbeiten sollen bereits Anfang 2027 beginnen, und die Vorfreude ist spürbar. In der Mitgliederversammlung wurde die Baugenehmigung verkündet, und die ersten Mieter können ab dem 1. Juli einziehen. Die Außenanlagen sollen bis August fertiggestellt sein. Alle Wohnungen sind barrierefrei, und es gibt sogar 33 Tiefgaragenplätze – das ist besonders praktisch für Pendler und Stadtbewohner.
Doch nicht alles verlief reibungslos. Die Architektur und die Planung der Tiefgarageneinfahrt stießen auf Kritik, aber der Stadtrat genehmigte eine optimierte Planung. Manchmal muss man eben Kompromisse eingehen, um ans Ziel zu kommen. Das zeigt sich auch bei den anderen Bauprojekten in der Umgebung: Der Stadtgarten Kümmersbruck wird ebenfalls umgestaltet, und Goldbeck errichtet ein Einsatztrainingszentrum für den Zoll. Fuchsbau plant mehrere Gebäudekomplexe mit Eigentumswohnungen. Es tut sich einiges in Amberg!
Veränderungen im Werkvolk-Team
Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Geschichte von Werkvolk ist der bevorstehende Wechsel im Vorstand. Steffen Schulze, technischer Vorstand, verabschiedet sich nach 34 Jahren im Oktober. Sein Nachfolger, Peter Braun, wird bereits in die neuen Aufgaben eingearbeitet. Ein neuer Wind weht – und das könnte frische Ideen und Perspektiven für die künftigen Projekte bringen. Die Herausforderungen im Wohnungsbau sind groß, doch mit der richtigen Führung wird Werkvolk sicher auch weiterhin positive Akzente setzen.
Zusätzlich plant die Genossenschaft, weitere Grundstücke in der Nähe zu erwerben. Das zeigt, dass Werkvolk nicht nur an kurzfristigen Lösungen interessiert ist, sondern auch langfristig denkt. Die Region kann sich auf spannende Entwicklungen freuen, während die Stadt weiter wächst und sich verändert. Amberg-Sulzbach ist auf dem besten Weg, ein noch attraktiverer Wohnort zu werden!