Heute ist der 21.05.2026, und der Kubus in Ursensollen war der Ort, an dem sich die Vertreter der Sicherheitskräfte aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach versammelten. Der CSU-Kreisverband hatte zum Blaulichtempfang geladen, und rund 140 Personen aus Feuerwehren, THW, Polizei, Rettungsdienst, Bergwacht und weiteren Hilfsorganisationen waren der Einladung gefolgt. Sogar viele Bürgermeister aus der Region waren gekommen, um diesen besonderen Anlass zu würdigen. Es war ein echtes Treffen der Einsatzkräfte – man könnte fast sagen, ein Familientreffen, aber mit mehr Blaulicht und weniger Kuchen!
Der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Harald Schwartz ließ es sich nicht nehmen, die Gäste herzlich zu begrüßen. Er stellte klar, dass der Empfang nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung ist – hier geht es um mehr als bloße Dankesworte. Schwartz sprach eindringlich darüber, wie wichtig konkrete Unterstützung für die Ehrenamtlichen ist. Schließlich leisten die Einsatzkräfte einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. Das war auch der Grund, warum Bayerns Innenminister Joachim Herrmann als Ehrengast anwesend war. Seine Anwesenheit verlieh dem Abend eine besondere Bedeutung, denn hier wird klar, dass die Politik nicht nur redet, sondern auch hören und handeln will.
Die Bedeutung der Einsatzkräfte
In seiner Rede hob Herrmann die immense Bedeutung der Sicherheits- und Rettungsorganisationen für Bayern hervor. Dabei machte er deutlich, dass Bayern mit einer Kriminalitätsbelastung von 4094 Straftaten pro 100.000 Einwohner unter dem Bundesdurchschnitt liegt – eine positive Nachricht, für die die Einsatzkräfte mit ihrem unermüdlichen Engagement maßgeblich verantwortlich sind. Im Landkreis Amberg-Sulzbach liegt die Häufigkeitszahl sogar bei 1999, was die gute Sicherheitslage weiter unterstreicht. Herrmann betonte, dass die personelle Stärkung der Polizei ein entscheidender Faktor für die hohe Sicherheitsqualität in Bayern ist.
Das Zusammenspiel zwischen hauptamtlichen Kräften und ehrenamtlichem Engagement war ein weiteres wichtiges Thema. „Wir können uns glücklich schätzen, ein starkes Netz aus Feuerwehren, Rettungsdiensten, Bergwacht und Katastrophenschutzeinheiten zu haben“, so der Innenminister. Besonders in ländlichen Regionen wie Amberg-Sulzbach ist die Sicherheitsstruktur stark auf das Ehrenamt angewiesen. Das macht die Arbeit der Ehrenamtlichen nicht nur wichtig, sondern auch unverzichtbar.
Ein Blick in die Zukunft
Doch nicht alles war nur Lob und Anerkennung. Herrmann kündigte auch mögliche Anpassungen der Feuerwehrförderung an, um den gestiegenen Bau- und Beschaffungskosten Rechnung zu tragen. Diese Herausforderungen sind real und betreffen alle Einsatzkräfte, insbesondere in Zeiten von Naturkatastrophen und internationalen Krisen. Bayern investiert in moderne Ausstattung, Ausbildung und organisatorische Strukturen, um die Einsatzkräfte bestmöglich zu unterstützen. Ein neues Landesamt für Bevölkerungsschutz soll künftig die Einsatzlagen besser koordinieren. Das klingt nach einer sinnvollen Idee – wer weiß, vielleicht wird es dann auch in Zukunft weniger chaotisch, wenn es darauf ankommt.
Nach der Rede gab es die Möglichkeit für persönlichen Austausch mit Herrn Herrmann. Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und ihre Anliegen vorzubringen. Es war ein Abend, der nicht nur den Einsatzkräften gewidmet war, sondern auch Raum für Dialog und Verständnis schuf. Ein schöner Abschluss für einen Abend, der die Wertschätzung für unsere tapferen Helfer in den Vordergrund stellte. In diesem Sinne – ein Hoch auf die Einsatzkräfte, die oft im Hintergrund arbeiten, aber immer bereit sind, wenn es darauf ankommt!