Berufliche Erfolge gefeiert: Absolventen des Schulzentrums Sulzbach-Rosenberg erhalten Auszeichnungen in 13 Sparten
Am 26. Oktober 2026 war es wieder soweit: Das Berufliche Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg ließ die Korken knallen und ehrte seine besten Absolventinnen und Absolventen in gleich 13 Berufssparten. Ein Anlass, der nicht nur die Schüler stolz machen sollte, sondern auch die Lehrkräfte und die gesamte Region Amberg-Sulzbach. Im festlichen König-Ruprecht-Saal des Landratsamtes fanden sich zahlreiche Gäste ein, um den jungen Talenten zu applaudieren und ihre Erfolge gebührend zu feiern.
Landrat Richard Reisinger (CSU), der nicht nur mit seinem schauspielerischen Talent als Redner glänzte, sondern auch mit seiner tiefen Wertschätzung für die Leistungen der Absolventen, richtete er warmherzige Worte an die Anwesenden. Er betonte die immense Bedeutung von Handwerkern und Dienstleistern für unsere Gesellschaft. Ja, ohne sie wäre unser Alltag nur halb so bunt! Schulleiterin Sabine Fersch ergänzte seine Ausführungen und hob den Fleiß und das Durchhaltevermögen der Absolventen hervor. Das Schulzentrum, das neben Berufsschulen auch eine Berufsfachschule und eine Fachakademie umfasst, hat damit einmal mehr bewiesen, dass es ein echter Ausbildungsgewinner für die Region ist.
Die strahlenden Gewinner
Die Auszeichnungen selbst waren ein wahres Schaufenster der Talente. Insgesamt wurden 13 Preise vergeben, darunter vier Kreispreise, vier Preise des Zweckverbands und fünf begehrte Staatspreise. Die Preise waren nicht nur mit einer Urkunde, sondern auch mit einem Geldgeschenk verbunden – ein kleiner Bonus für die harte Arbeit, die die Absolventen geleistet haben. Zu den strahlenden Gewinnern gehörte unter anderem Analena Binder, die sich als staatlich anerkannte Erzieherin mit einem Notendurchschnitt von 1,06 auszeichnete. Auch Julia Faget und Lea Kernstock glänzten in ihren Berufen mit einer Abschlussnote von 1,0 und wurden für ihre Leistungen mit Preisen des Zweckverbands ausgezeichnet.
Doch das war noch nicht alles – auch die Staatspreise waren heiß begehrt. Simon Weiß, als Kfz-Mechatroniker, und Emil Schneider, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, konnten mit ihren Noten von 1,2 und 1,0 auftrumpfen. Es war einfach beeindruckend, das Engagement, die Leidenschaft und vor allem die Zukunftspläne dieser jungen Menschen zu sehen. Der Schulchor der Walter-Höllerer-Realschule Sulzbach-Rosenberg sorgte zudem für die musikalische Umrahmung der Feierstunde, was die Veranstaltung noch festlicher machte.
Ein Blick auf die Zukunft
In Bayern hat die duale Berufsausbildung einen hohen Stellenwert. Sie gilt als Sprungbrett für viele junge Menschen in eine qualifizierte Berufstätigkeit und sichert der Wirtschaft den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs. Die Berufsausbildungsstatistik zeigt, dass die Ausbildung nicht nur für die Absolventen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft von großer Bedeutung ist. Die Zahlen belegen, dass die Kammern für die Berufsausbildung in den Bereichen Industrie, Handel und Handwerk stets gefordert sind, um den Bedürfnissen des Marktes gerecht zu werden.
Die Feierstunde im König-Ruprecht-Saal war somit nicht nur ein Ereignis für die frischgebackenen Absolventen, sondern auch ein Signal an die Region: Hier wird Zukunft gestaltet. Mit Stolz können wir auf die Leistungen unserer jungen Talente blicken und dürfen gespannt sein, was sie in den kommenden Jahren erreichen werden. Ein Gewinn für die ganze Region, wie Landrat Reisinger treffend formulierte.
