In Amberg tut sich einiges im öffentlichen Nahverkehr. Ab Anfang 2026 werden Elektrobusse durch die Straßen der Stadt fahren – ein echter Schritt in die grüne Zukunft! Der Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach hat sich bei der Vergabe neuer Buslinien ganz klar für Elektrobusse entschieden. Für das Linienbündel „Amberg-Nord“ wurden gleich 65 Busse ausgeschrieben. Das klingt nach einem großen Wurf, oder?

Ein Verkehrsunternehmen hat den Zuschlag erhalten, und die neuen Verträge starten am 1. September 2026 und laufen bis zum 31. März 2030. In diesem Zeitraum werden 32,5 Elektrobusse sowie weitere Fahrzeuge mit alternativen Antrieben im Stadtverkehr unterwegs sein. Das Ziel ist klar: Insgesamt sollen mehr als 70 Elektrobusse die konventionellen Dieselbusse nach und nach ersetzen. Das ist nicht nur ein kleiner Schritt, sondern ein bedeutender Schritt für die Umwelt und die Luftqualität in Amberg!

Die Details der Vergabe

Die Vergabe des Linienbündels 5 ist für den Zweckverband ein wichtiger Teil dieses Umstiegs. Sie wurde am 20. Juli 2026 veröffentlicht und bezieht sich auf die Linien 475 bis 479, die den öffentlichen Straßenpersonenverkehr abdecken. Für die Ausschreibung wurde ein offenes Verfahren nach der Richtlinie 2014/24/EU gewählt, wobei der Preis als einziges Zuschlagskriterium mit einer Gewichtung von 100 % entscheidend ist.

Das Vergabeverfahren ist auch für kleine und mittlere Unternehmen geeignet, was der Vielfalt im Wettbewerb zugutekommt. Die Frist zur Angebotsabgabe läuft bis zum 31. August 2026 um 11:00 Uhr, und interessante Aspekte wie die elektronische Einreichung der Angebote und die Verwendung qualifizierter elektronischer Signaturen sind ebenfalls Teil des Prozesses. Hier wird modernste Technik genutzt!

Technische Anforderungen und Umstellung

Die Anforderungen an die Busse sind nicht ohne. Reichweite, Ladeinfrastruktur und betriebliche Anforderungen wurden im Vergabeverfahren klar festgelegt. Die Betreiber haben sich dazu verpflichtet, die erforderliche Ladeinfrastruktur rechtzeitig aufzubauen. Das ist ein wichtiger Punkt, denn ohne eine funktionierende Ladeinfrastruktur können die Elektrobusse nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen. Die Umstellung betrifft mehrere Linien im Raum Amberg, und die Bürger können sich auf eine Reduzierung der konventionellen Dieselbusse freuen.

Hinter all diesen Maßnahmen steht auch eine klare Vorgabe aus dem Jahr 2019, die besagt, dass ein Teil der neu beschafften Busse emissionsarm oder sogar emissionsfrei unterwegs sein muss. Und das wird jetzt in die Tat umgesetzt. Hier zeigt sich, dass der öffentliche Verkehr einen echten Wandel durchläuft, der nicht nur der Umwelt, sondern auch den Fahrgästen zugutekommt, die in einer saubereren Stadt unterwegs sind.

Die europäische Perspektive

Die Umstellung auf Elektrobusse in Amberg ist Teil einer größeren Initiative in Europa. Die Clean Vehicles Directive (CVD) hat das Ziel, die Busflotten im öffentlichen Nahverkehr weitgehend auf emissionsfreie Antriebe umzustellen. Luftqualität verbessern, Verkehrslärm verringern und einen Markt für emissionsfreie Fahrzeuge schaffen – das sind die ehrgeizigen Ziele dieser Richtlinie. Die EU hat dafür klare Quoten festgelegt: Mindestens 65 % der neu beschafften Fahrzeuge müssen sauber sein, und 32,5 % müssen emissionsfrei betrieben werden. Bis 2030 sollen diese Quoten in Deutschland greifen.

Die Umsetzung geschieht durch das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungsgesetz, das die Vorgaben der EU auf nationaler Ebene umsetzt. Dies betrifft nicht nur die großen Städte, sondern auch kleinere Kommunen wie Amberg, die nun von der Entwicklung sauberer und leiser Verkehrsmittel profitieren können. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Nahverkehr in den kommenden Jahren weiter entwickeln wird und welche innovativen Lösungen die Verkehrsunternehmen finden werden, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.