Am 2. und 3. Mai machte sich eine Gruppe von 18 Mitgliedern der KAB Hilpoltstein auf den Weg zur wohl bekanntesten Wallfahrtsstätte im deutschsprachigen Raum: Altötting. Die Vorfreude war spürbar, als die Pilger unter der Leitung von Ute Endres und Liselotte Zahner in den Bus stiegen. Ein ganz besonderes Highlight dieser Reise war die Begleitung des Ruhestandsgeistlichen Willibald Brems aus Roth, der mit seinen inspirierenden Worten die Gruppe auf diesem spirituellen Weg begleitete.

Die Wallfahrt stand ganz im Zeichen der Schwarzen Madonna. Altötting, ein Ort, der jährlich rund 1 Million Pilger anzieht, ist bekannt für seine tief verwurzelte Marienverehrung. Zu Beginn der Wallfahrt fand ein feierlicher Einzug unter Glockengeläut statt, gefolgt von einer Messe in der Gnadenkapelle. Ein Moment, der für viele der Teilnehmer eine ganz besondere Bedeutung hatte. Die Atmosphäre war durchdrungen von einer Mischung aus Andacht und Gemeinschaftsgefühl.

Ein unvergessliches Programm

Der Samstagabend bot ein weiteres Highlight: die traditionelle Lichterprozession. Mit brennenden Kerzen in der Hand zogen die Pilger durch die Straßen, die Dunkelheit um sie herum erhellend. Es war ein Bild, das die Herzen berührte und für Gänsehautmomente sorgte – eine friedliche Stille, unterbrochen nur durch das leise Murmeln von Gebeten und dem sanften Licht der Kerzen. Am Sonntag dann die Teilnahme am Gottesdienst in der imposanten Basilika St. Anna, ein krönender Abschluss dieses spirituellen Wochenendes.

Auf dem Rückweg machte die Gruppe einen Zwischenstopp in Vilsbiburg, wo sie die Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ besichtigte. Die Führung war informativ und ließ die Teilnehmer noch tiefer in die Geschichte und die Bedeutung der Marienverehrung eintauchen. Hier wurde den Pilgern wieder einmal bewusst, wie verwoben der Glaube mit den Orten ist, die sie besuchten.

Ein Ort der Begegnung

Altötting ist mehr als nur ein Wallfahrtsort; es ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Hier treffen Menschen aus allen Lebenslagen aufeinander, um in der Stille zu beten oder einfach nur die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Die spirituelle Kraft, die von diesem Ort ausgeht, ist für viele unbeschreiblich und zieht Jahr für Jahr zahlreiche Menschen in ihren Bann. Für die Teilnehmer der KAB Hilpoltstein war diese Wallfahrt nicht nur ein religiöses Ereignis, sondern auch eine Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

So endete die zweitägige Wallfahrt am Sonntag, aber die Erinnerungen an die ergreifenden Momente und die tiefe Spiritualität werden noch lange nachklingen. Die Pilger kehrten nicht nur mit neuen Einsichten, sondern auch mit einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl in ihre Heimat zurück. Altötting hat einmal mehr bewiesen, dass es ein Ort ist, der Herzen berührt und Seelen stärkt.