Am 3. Mai 2026 fand im Altöttinger Forum eine bemerkenswerte Veranstaltung zur heimischen Landwirtschaft statt, die rund 550 Gäste anzog. Organisiert von der „meine Volksbank Raiffeisenbank“, bot das Forum nicht nur eine Plattform für den Austausch, sondern auch einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die die Landwirtschaft in der Region mit sich bringt. Und das Beste: Es ging nicht um politische Botschaften, sondern um Praxis, Orientierung und die Wertschätzung für unsere bäuerlichen Betriebe.
Wolfgang Berger, der die Moderation übernahm, wusste, wie man eine Verbindung zur Landwirtschaft herstellt. Der Vorstand der Bank, Michael Mitterer, hob die immense Bedeutung der Landwirtschaft für die Region hervor und stellte klar, dass diese Branche vor großen Herausforderungen steht. Themen wie Lebensmittelproduktion, Tierwohl, Nachhaltigkeit und der Generationenwechsel wurden ausführlich besprochen. Ein echtes Schlüsselerlebnis für alle Anwesenden!
Einblick in die Zukunft der Landwirtschaft
Besonders spannend wurde es, als Anna Stürzer, die bekannte Hof-Influencerin, die Bühne betrat. Mit über 60.000 Followern auf Instagram bringt sie frischen Wind in die Branche und gibt ihren Fans einen authentischen Einblick in das Leben auf dem Land. Eva Maria Haas, Geschäftsführerin des Vereins „Unsere bayerischen Bauern“, schloss sich an und forderte mehr Selbstbewusstsein in der Darstellung der regionalen Stärken. Das Publikum war begeistert, als sie die Notwendigkeit betonte, die positiven Aspekte der heimischen Landwirtschaft zu kommunizieren.
Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Sebastian Brandmaier, dem Vorstand der Viehvermarktungsgenossenschaft Bayern. Er sprach über die veränderten Ernährungsgewohnheiten der Menschen und die damit verbundenen Chancen für heimische Betriebe. Andreas Gasteiger, Agrarkundengeschäftsleiter der Bank, gab wertvolle Tipps zur langfristigen Planung und zur Analyse der eigenen Stärken. Und hey, Altersvorsorge und Betriebsübergabe waren ebenfalls wichtige Themen, die angesprochen wurden – schließlich ist das für viele Landwirte eine echte Herausforderung.
Technik und Tradition vereint
Die Veranstaltung war nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam. Kabarettistin Franziska Wanninger sorgte mit ihrem Humor für schallendes Gelächter und erhielt sogar ein Geburtstagsständchen, was die Stimmung zusätzlich auflockerte. Es war schön zu sehen, wie Tradition und Technik hier Hand in Hand gingen, während man sich gleichzeitig auf die zukünftigen Entwicklungen in der Landwirtschaft konzentrierte. Technische Innovationen und Anpassungen an klimatische Bedingungen wurden ebenfalls thematisiert, was für einen positiven Ausblick auf die Zukunft sorgte.
Um die Diskussion über die Landwirtschaft noch spannender zu gestalten, lohnt es sich, einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Ein Beispiel aus Argentinien, das in der Landwirtschaft neue Wege geht, ist Franco Speranza. Der junge Landwirt aus Bell Ville zeigt auf seinen Social-Media-Kanälen eindrucksvoll, wie man Ackerbau mit Autosport-Events verbinden kann. Mit 228.000 Followern auf Instagram (@franco_speranza) hat er sich einen Namen gemacht und beleuchtet sowohl die positiven als auch die negativen Seiten des Landwirtslebens. Seine professionellen Videos und die freundliche Interaktion mit seinen Followern inspirieren junge Menschen, den Weg zurück aufs Land zu finden. Ein echter Lichtblick in der Landwirtschaft!
Das Forum in Altötting war also nicht nur ein Ort des Austauschs, sondern auch eine Quelle der Inspiration für alle, die sich für die Zukunft der Landwirtschaft interessieren. Mit so vielen engagierten Menschen, die sich für ihre Region und die Herausforderungen der Branche einsetzen, kann man optimistisch in die Zukunft blicken.