Hitzewelle in Altötting: Schulen kämpfen gegen schmelzende Köpfe und Temperaturen über 30 Grad
Heute ist der 25.06.2026 und die Region Altötting hat sich in eine wahre Hitzeschlacht verwandelt. Temperaturen über 30 Grad – und das nicht nur für einen Tag, sondern über eine ganze Hitzewelle hinweg! Wenn man aus dem Fenster schaut, könnte man meinen, der Asphalt schmilzt gleich weg. In dieser brütenden Hitze wird das Lernen und Unterrichten in den Schulen zu einer echten Herausforderung. Die Gedanken wandern schnell zum nächsten Getränk, während die Schüler versuchen, sich auf den Unterricht zu konzentrieren.
Christian Wagner, der Schulleiter des Kurfürst-Maximilian-Gymnasiums, hat schnell reagiert und den Unterricht auf 13 Uhr beendet – Nachmittagsunterricht? Fehlanzeige! Auch das Aventinus-Gymnasium hat sich etwas einfallen lassen und schickt die Schüler bereits um 12:15 Uhr nach Hause, natürlich nicht ohne die Einführung von Kurzstunden: Die ersten drei Stunden dauern nur 40 Minuten, die folgenden 35. Man möchte ja nicht, dass die Kids in der Hitze zerfließen!
Schulen im Hitzestress
Die Herzog-Ludwig-Realschule hat ein erfrischendes Angebot parat: einen kostenlosen Wasserspender für die Schüler! Schließlich ist es wichtig, hydriert zu bleiben, gerade wenn die Temperaturen so hoch sind. In den Grundschulen wird es noch kreativer – hier weicht man in kühlere Klassenzimmer aus oder unterrichtet gleich im Freien. So können die Kids die frische Luft genießen und ihre Gedanken kreisen nicht nur um die Matheformeln. Und wie könnte es anders sein? Hausaufgaben werden reduziert, schließlich möchten die Lehrer, dass die Kinder auch bei dieser Hitze nicht überfordert werden.
Maria Heininger, die Rektorin in Emmerting-Mehring, sieht die Sportwoche als einen Vorteil in dieser heißen Zeit. Bewegung im Freien kann Wunder wirken! Und die Trinkpausen, inspiriert von der Fußball-Weltmeisterschaft, sind ein weiterer Lichtblick in der Hitze. Manfred Putz, Schulleiter der Comenius-Grund- und Mittelschule, berichtet stolz von den schattigen Freiflächen und dem örtlichen Schwimmbad, das die Schüler gerne nutzen. Wie gerne würde man jetzt selbst einen Sprung ins kühle Nass wagen!
Kein offizielles Hitzefrei
Ein Blick auf die Regelungen zeigt: Hitzefrei gibt es offiziell nicht mehr. Die Verantwortung liegt bei den Schulen. In Bayern wurde 2009 die gesetzliche Regelung abgeschafft, die ab bestimmten Temperaturen „Hitzefrei“ garantierte. Jede Schule kann nun selbst entscheiden, ob der Unterricht vorzeitig beendet wird oder nicht. In Kitzingen, wo am 1. Juli 2025 sogar 37,8 Grad im Schatten gemessen wurden, ist das eine echte Herausforderung. Die Stadt liegt in einer geschützten Senke am Main, was die Hitze noch mehr staut.
Die Lehrkräfte stehen vor schweißtreibenden Herausforderungen. Es gibt keine Klimaanlagen oder Ventilatoren, und das sorgt für ein unangenehmes Lernklima. Viele Schulen versuchen zunächst, den Unterricht in kühlere Räume oder ins Freie zu verlegen. Kinder müssen in der Lage sein, alleine nach Hause zu gehen, besonders auf dem Land, wo ein Schulbus fahren muss. Das ist nicht immer einfach, wenn der Asphalt sich wie ein Backofen anfühlt!
Im Zusammenhang mit der Hitze wird auch der Klimawandel oft thematisiert. Julia Pongratz, eine Klimaforscherin, hat in diesem Zusammenhang auf die Veränderungen des Klimas und mögliche Maßnahmen hingewiesen. Vielleicht sollten wir uns alle Gedanken darüber machen, wie wir mit dieser Hitze umgehen können – nicht nur in der Schule, sondern auch in unserem Alltag.
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