Heute ist der 7.07.2026 und der Sommer in Bayern steht vor der Tür. Schülerinnen und Schüler hier im Landkreis Aichach-Friedberg zählen die Tage bis zum 31. Juli, wenn endlich die langersehnten Sommerferien beginnen. Viele von ihnen haben sich vorgenommen, in den Ferien ein bisschen Geld zu verdienen, um sich das ein oder andere Extra leisten zu können. Doch wie sieht es mit den Ferienjobs aus? Ein Blick auf die aktuelle Lage zeigt, dass die Möglichkeiten alles andere als rosig sind.

Eine Umfrage im Landkreis hat ergeben, dass viele Unternehmen keine Ferienjobs anbieten. Die Firma Zenker, bekannt für ihre Backformen, sieht 2023 keinen Bedarf an zusätzlichem Personal und verzichtet ganz auf Ferienarbeit. Das ist schon ein bisschen frustrierend, wenn man bedenkt, dass der Verlag Korsch in Aichach seit über 15 Jahren Ferienjobs anbietet, aber die Nachfrage in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist. Vor acht Jahren gab es noch 25 Anfragen, heute sind es oft nur eine oder gar keine. Die Jugendlichen, die sich bei Korsch bewerben möchten, müssen mindestens 16 Jahre alt sein und Aufgaben wie Kommissionieren und Verpacken übernehmen.

Wenig Auswahl, aber auch Chancen

Allerdings gibt es auch Lichtblicke. Die Firma Juzo sucht aktiv nach Ferienarbeitern, die bei Produktions- und Lagertätigkeiten unterstützen. Hier ist die Nachfrage nach Ferienarbeitsplätzen hoch, und einige Plätze sind noch verfügbar. Die Beschäftigungszeiträume sind vom 3. bis 21. August sowie vom 24. August bis 11. September. Die Vergütung erfolgt zum Mindestlohn, was für viele Schüler durchaus akzeptabel ist.

Ein weiteres Unternehmen, Segmüller in Friedberg, bietet zwar keine klassischen Ferienjobs an, aber Aushilfsstellen und Praktika. Interessierte sollten sich trotzdem schnell umsehen, denn die Plätze sind begehrt. Und wer noch nicht fündig geworden ist, kann sich auch bei der Forum Media Group in Merching umsehen. Hier gibt es zwar keine Ferienjobber, aber ein- bis zweiwöchige unbezogene Schnupperpraktika zur Berufsorientierung. Das könnte für viele eine tolle Möglichkeit sein, in die Berufswelt hinein zu schnuppern.

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Vielfältige Möglichkeiten für die Sommerferien

<pAber das war noch nicht alles! Wer bereit ist, über die Landkreisgrenzen hinauszuschauen, findet deutschlandweit zahlreiche Ferienjobs. Zum Beispiel werden Kinderbetreuer/innen und Animateur/innen für die Sommerferien in 4* Familienhotels und Campingplätzen an der Nord- und Ostseeküste sowie in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern gesucht. Das klingt doch nach einem Abenteuer, oder? Das Gehalt kann sich auch sehen lassen: Social Promoter für Umweltschutz- und Hilfsorganisationen verdienen bis zu 600 Euro pro Woche plus Prämien. Und wer gerne in Geschäften umherstreift, kann als Testkunde für lokale Geschäfte oder Testkäufer für Online-Shops tätig werden und dabei Produkte testen und Feedback geben.

Die Bewerbung auf solche Ferienjobs ist oft kostenlos, was angesichts der rückläufigen Angebote in der Region eine willkommene Abwechslung darstellt. Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Jugendlichen in Aichach-Friedberg ihre Augen über die heimischen Grenzen hinaus öffnen und neue Möglichkeiten entdecken. Ein bisschen Abenteuer, ein bisschen Geld – das klingt nach einem gelungenen Sommer!

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