Heute, am 3. Juli 2026, versammelten sich rund 140 engagierte Bürger, darunter Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreisräte, auf der malerischen Luisenburg in Wunsiedel im Fichtelgebirge. Anlass war das Treffen des regionalen Energienetzwerks Zenob, das für die Zukunftsenergie in Nordostbayern steht. Hierbei wurde klar: Die Energiewende ist ein vielschichtiges, komplexes Unterfangen, das alle Beteiligten in seinen Bann zieht. Es ging nicht nur um trockene Zahlen und Pläne, sondern auch um den persönlichen Austausch, um Networking und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedskommunen und -organisationen. Man spürte fast die Aufregung in der Luft, wenn man die Gespräche um einen Tisch streifen hörte.

Die Veranstaltung sollte vor allem als Plattform dienen, um über bevorstehende Projekte zu informieren und Ideen auszutauschen. Es war eine Art „Tischrunde“, in der alle Teilnehmer ihre Perspektiven und Anregungen einbrachten. Die Energieversorger, die hier waren, wussten ganz genau, dass die Zeit drängt, und die Herausforderungen der Energiewende nicht einfach zu bewältigen sind. Das Bewusstsein dafür war deutlich spürbar, und dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – war die Stimmung optimistisch.

Solarpark in Holenbrunn – Ein Lichtblick für die Region

In diesem Zusammenhang fiel ein besonderes Projekt auf, das die Teilnehmer mit großer Vorfreude auf die Zukunft blicken lässt: die geplante Photovoltaik-Freiflächenanlage in Holenbrunn. Die Zenob-PV-GmbH hat sich in Zusammenarbeit mit Münch-Energie und der SWW Wunsiedel GmbH zusammengetan, um eine Initiative zu starten, die den Strombedarf von etwa 11.500 Drei-Personen-Haushalten decken soll. Das klingt nicht nur nach einer Menge, sondern wird auch mit einer jährlichen Stromerzeugung von 40 Millionen Kilowattstunden verbunden. Das kann sich sehen lassen!

Der Solarpark wird als Tierwohl-PV-Park realisiert – eine innovative Idee, die landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht. Der Gedanke, dass hier nicht nur Strom erzeugt, sondern auch der lokale Agrarsektor unterstützt wird, ist einfach genial! Doch das ist noch nicht alles. Ab dem zweiten Quartal 2024 haben die Bürger die Möglichkeit, in dieses zukunftsträchtige Projekt zu investieren und somit aktiv an der dekarbonisierten regionalen Energiewirtschaft teilzuhaben. Das klingt fast schon nach einer Win-Win-Situation, oder?

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Die Macher hinter dem Projekt

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass hinter diesen ambitionierten Plänen eine ganze Reihe von engagierten Personen stehen. Marco Krasser, Geschäftsführer der ZukunftsEnergie Nordostbayern GmbH, sowie Frank Fugmann, Projektmanager von Münch Energie, sind maßgeblich an der Realisierung beteiligt. Nicolas Lahovnik, Erster Bürgermeister der Stadt Wunsiedel und Aufsichtsratsvorsitzender der SWW Wunsiedel GmbH, und Jens Büttner, Erster Bürgermeister von Kirchenlamitz, bringen ihre Erfahrungen und Visionen ebenfalls ein. Und nicht zu vergessen Ulrich Pieringer, kaufmännischer Leiter der SWW Wunsiedel GmbH – gemeinsam arbeiten sie an einer nachhaltigen Energiezukunft für die Region.

Man kann nur hoffen, dass die Begeisterung und der Wille zur Zusammenarbeit, die heute auf der Luisenburg spürbar waren, auch weiterhin bestehen bleiben. Denn nur gemeinsam kann die Energiewende gelingen. Und so gehen die Teilnehmer nach einem produktiven Tag mit vielen neuen Ideen und einem Gefühl der Zuversicht nach Hause. Vielleicht ist das der erste Schritt in eine strahlende Zukunft für Nordostbayern.

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