Heute, am 6. Mai 2026, wird in Marktleuthen im Kreis Wunsiedel im Fichtelgebirge eine mobile Radarkontrolle durchgeführt. Der aktuelle Standort der Radarfalle befindet sich auf der St2179, genauer gesagt in Großwendern. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h. Die mobile Radarfalle wurde um 13:27 Uhr gemeldet und die letzte Aktualisierung des Standorts erfolgte um 15:47 Uhr. Allerdings bleibt der genaue Standort der Radarfalle bislang unbestätigt. Es ist erwähnenswert, dass im Tagesverlauf möglicherweise Änderungen der Messstellen erfolgen können – also aufgepasst, liebe Autofahrer!
Ein bisschen Hintergrundwissen zu mobilen Radarkontrollen: Diese praktischen Geräte dienen der Feststellung von Geschwindigkeitsverstößen und sind in Deutschland seit 1959 im Einsatz, um die Höchstgeschwindigkeit zu überwachen. Temposünder müssen mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg oder sogar Fahrverboten rechnen. Das Ziel dieser Maßnahmen? Ganz klar: die Verbesserung des Fahrverhaltens und die Bekämpfung einer der häufigsten Unfallursachen. Wer zu schnell fährt, riskiert nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das anderer Verkehrsteilnehmer.
Technik und Funktionsweise der Radarkontrollen
Die mobile Radarfalle nutzt den Doppler-Effekt zur Geschwindigkeitsmessung. Dabei sendet sie elektromagnetische Wellen aus, die von den Fahrzeugen zurückgeworfen werden. Die Geschwindigkeit wird dann berechnet, und bei Überschreitung des Limits wird ein Foto des Fahrzeugs gemacht. Dabei blitzen die Radaranlagen in Deutschland immer von vorne – das heißt, die Fahrer sehen das Licht, bevor sie geblitzt werden. Ein gewisser Nervenkitzel ist also garantiert!
Wusstest du, dass die Tachoanzeigen in Autos oft ungenau sind? Viele fahren tatsächlich 4% schneller, als sie denken. Das bedeutet, dass man bei Geschwindigkeitsmessungen auch Toleranzabzüge beachten muss: 3 km/h unter 100 km/h und 3% über 100 km/h. Das ist eine kleine, aber feine Rechnung, die man im Kopf behalten sollte. Und nicht zu vergessen: Die Anschaffungskosten für eine Radarfalle liegen zwischen 50.000 und 100.000 Euro – da wird einem schon ganz schwindelig! Jährliche Betriebskosten von rund 8.000 Euro kommen dann noch obendrauf. Die Einnahmen aus Bußgeldern fließen oft in die kommunalen Haushalte, was sicherlich auch ein Grund dafür ist, dass die Radarkontrollen so zahlreich sind.
Der Mensch hinter dem Blitzer
Es ist spannend zu wissen, dass die Auswertung der Radarfallen durch die Polizei und regionale Ordnungsbehörden erfolgt. Dabei sind mobile Radarfallen transportabel und für zeitlich begrenzte Kontrollen geeignet, während stationäre Radarfalle an Unfallschwerpunkten platziert werden. In Deutschland gibt es etwa 4.500 stationäre Blitzer – das ist eine ganze Menge! Und ja, auch versteckte Blitzer sind nicht verfassungswidrig, auch wenn sie für die Fahrer oft wie eine unliebsame Überraschung kommen.
Die Radarkontrollen sind dabei nicht immer in Betrieb, und nicht jeder Verstoß wird geblitzt. Es bleibt also ein gewisses Risiko, wenn man sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Und wenn du zufällig einen Schwarzlichtblitzer erwischst, dann wird das Ganze noch spannender; diese verwenden unsichtbare Infrarotblitze, die niemand sieht, bis es zu spät ist.
Also, liebe Autofahrer, bleibt vorsichtig auf der Straße und denkt daran, dass Geschwindigkeit nicht alles ist – Sicherheit geht vor! So schön die Straßen in Bayern auch sind, gefährdet euch nicht und andere erst recht nicht. Jeder hat ein Recht auf eine sichere Fahrt!