Heute ist der 18.05.2026 und in Wunsiedel im Fichtelgebirge herrscht reges Treiben. Die Mitglieder der Senioren Union der CSU Kreisverband Forchheim haben sich auf eine spannende Busreise begeben, die nicht nur ein Ausflug, sondern auch ein herzlicher Gegenbesuch war. Schließlich hatte der Kreisverband Wunsiedel 2025 bereits die Forchheimer Keller besucht. Mit einem fröhlichen Lächeln und großer Vorfreude im Gepäck, machte sich die Gruppe auf den Weg. Die Organisation dieser Tagesfahrt übernahm Herr Lehner von der Senioren Union Wunsiedel – ein wirkliches Organisationstalent, muss man sagen!
Die Ankunft in Wunsiedel wurde von der Kreisvorsitzenden Maria-Luise Lehnard mit offenen Armen begrüßt. „Schön, dass ihr da seid!“ – so ihre Worte, gefolgt von einem Dankeschön an Herrn Lehner und der kleinen, aber feinen Geste, Forchheimer Biere zu überreichen. Man kann sich nur vorstellen, wie die Gesichter der Teilnehmer leuchteten, als sie dieses bayerische Getränk entgegennahmen.
Einblicke in die Energiezukunft
Der erste Stopp der Reise war der „Wunsiedler Weg“, eine Initiative, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Energieversorgung CO2-neutral und dezentral zu gestalten. Hier wird das große Ziel verfolgt, volle Energieautonomie zu erreichen. Die Teilnehmer erfuhren, dass diese Initiative nicht nur einen innovativen Ansatz verfolgt, sondern auch aus der Notwendigkeit heraus entstand, nachdem etwa 600 Arbeitsplätze in der Region ab 2001 weggefallen waren. Es geht um eine sektorale Vernetzung von Strom, Wärme und Wasserstoff sowie um die regionale Nutzung von Biomasse, Solar- und Windkraft.
Besonders beeindruckend war die Besichtigung der Pellet-Herstellung, wo die Teilnehmer viele interessante Informationen über die Brennstoffeigenschaften von Holz erhielten. Wer hätte gedacht, dass es so viel Wissen über einen scheinbar einfachen Rohstoff gibt? Nach dieser lehrreichen Erfahrung folgte ein gemeinsames Mittagessen, bei dem man sich über die Themen des Tages austauschen konnte. Eine gemütliche Atmosphäre, die den Austausch förderte und die Gemeinschaft stärkte.
Kultur und Geschichte im Rosenthal Museum
Nach dem Mittagessen ging es weiter ins Rosenthal Museum, Teil des Porzellanikon in Selb. In der ehemaligen Rosenthal-Fabrik tauchten die Teilnehmer in die Geschichte des Unternehmens ein, das seit 1879 Porzellan von höchster Qualität herstellt. Die Führung dauerte etwa 1,5 Stunden und offenbarte die zahlreichen Arbeitsschritte, die notwendig sind, um die edlen Stücke herzustellen. Die hohen Herstellungskosten wurden so verständlich – es ist ein echtes Kunsthandwerk.
Hier konnten die Senioren nicht nur die beeindruckenden Designs bewundern, sondern auch die Mühe und Leidenschaft, die in jedem einzelnen Stück steckt. Manch einer wird vielleicht mit einem neuen Blick auf die eigenen Porzellanbestandteile nach Hause gefahren sein.
Ein gemütlicher Ausklang in der Brauerei
Der krönende Abschluss des Tages führte die Gruppe zur Brauerei Hummel in Merkendorf, wo sie mit einem herzhaften Abendessen verwöhnt wurden. Was für ein perfekter Ort, um den Tag ausklingen zu lassen! Maria-Luise Lehnard nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Teilnehmern zu bedanken und schlug gleich eine jährliche Wiederholung dieses Ausflugs vor. Ein großartiger Vorschlag – denn solche Erlebnisse schweißen zusammen und hinterlassen wunderbare Erinnerungen.
So endete ein Tag voller interessanter Einblicke, leckerer Speisen und vor allem: Gemeinschaft. Die Senioren Union der CSU Kreisverband Forchheim hat einen weiteren Stein in die Mosaiksteinchen ihrer Verbundenheit gelegt und das Fichtelgebirge wieder ein Stück näher kennengelernt.