Jazz der Stille: Maximilian Autsch und das Experiment der bewussten Pausen
Heute ist der 10.07.2026 und in Würzburg gibt es Neuigkeiten, die die Herzen von Jazzliebhabern höherschlagen lassen. Maximilian Autsch, ein freiberuflicher Schlagzeuger aus unserer schönen Stadt, hat ein Arbeitsstipendium von der Stadt Würzburg in Höhe von 5000 Euro erhalten. Wofür? Für sein spannendes Projekt „Interaktion durch Nichtspielen“. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?
Am Donnerstag, den 16. Juli, wird Autsch sein Projekt im Kunsthaus Michel präsentieren. Ab 19 Uhr wird das Publikum in die faszinierende Welt des zeitgenössischen Jazz entführt. Mit seinem Stipendium hat Autsch einen Kompositionszyklus entwickelt, der sich intensiv mit der musikalischen Interaktion auseinandersetzt. Aber halt – nicht wie man vielleicht denkt! Es geht nicht nur um den Klang, sondern auch um die Kunst der bewussten Pausen und der Zurückhaltung. Klingt nach einer ganz besonderen Erfahrung!
Ein Trio mit Vision
Für die Aufführung hat Autsch das Trio „IdN Achse“ zusammengestellt. Neben ihm selbst am Schlagzeug sind auch Stefan Karl Schmid am Tenorsaxophon und Reza Askari am Bass mit von der Partie. Zusammen erkunden sie das Zusammenspiel von Aktivität und Ruhe, von Klang und Freiraum. Es ist spannend zu sehen, wie diese drei Musiker neue musikalische Perspektiven zwischen Komposition und spontaner Interaktion schaffen wollen. Das hat etwas Meditatives, fast schon hypnotisches.
Die Idee, durch Nichtspielen eine neue Dimension des Jazz zu eröffnen, ist mutig und innovativ. Oftmals wird in der Musik alles überdeckt von lauten Klängen und schnellen Rhythmen. Doch Autsch und sein Trio laden uns ein, innezuhalten, zuzuhören und die Stille zu erleben. Diese bewussten Momente der Zurückhaltung können eine ganz neue Tiefe schaffen, die wir in der heutigen, oft hektischen Zeit mehr denn je brauchen.
Ein Blick in die Ausbildung
Maximilian Autsch hat an der Hochschule für Musik Würzburg bei den renommierten Lehrern Bill Elgart und Bastian Jütte studiert. Dort hat er die Grundlagen seines Handwerks erlernt, die ihm nun ermöglichen, solch herausfordernde Projekte zu realisieren. Die Kombination aus solider Ausbildung und kreativer Freiheit ist es, was Autsch zu einem so interessanten Musiker macht.
Die Vorfreude auf das Konzert steigt, und man fragt sich, was die Zuhörer am 16. Juli erwartet. Es wird sicher eine Reise durch die Klänge und Stille, ein Dialog zwischen den Musikern und dem Publikum. Die Frage ist: Wie wird die Interaktion durch Nichtspielen das gesamte Erlebnis beeinflussen? Eine spannende Frage, die nur die Aufführung selbst beantworten kann.
Für Jazzfreunde und Neugierige ist dieser Abend im Kunsthaus Michel ein Muss. Wer weiß, vielleicht wird man Zeuge eines neuen Kapitels in der Jazzgeschichte Würzburgs. Auf jeden Fall ist die Kombination aus Autsch, Schmid und Askari ein Garant für ein unvergessliches Erlebnis. Halten Sie Ihre Ohren offen – es könnte magisch werden!
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