Heute ist der 29.04.2026. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen stehen die Zeichen auf Veränderung. Die Kommunalwahlen 2026 haben zahlreiche langjährige Bürgermeister in den Ruhestand verabschiedet und neue Gesichter in den Rathäusern der Region ins Amt gehoben. Diese politischen Umwälzungen sind nicht nur ein Zeichen für frischen Wind, sondern auch ein spannendes Kapitel in der Geschichte der Gemeinde.

In Gunzenhausen hat Karl-Heinz Fitz nach 12 Jahren seinen Rücktritt bekannt gegeben. Matthias Hörr von der CSU hat die Bürgermeisterwahl mit 56,2 % der Stimmen für sich entscheiden können und wird nun die Geschicke der Stadt leiten. Auch in Muhr am See gibt es Veränderungen: Dieter Rampe zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück und Stephan Hoyer hat die Wahl gewonnen. Diese Wechsel stehen stellvertretend für die dynamische politische Landschaft im Landkreis.

Ein Blick auf die neuen Amtsinhaber

In Theilenhofen wird Helmut König, der seit 2014 Bürgermeister war, von Dominic Meyer aus Gundelsheim abgelöst. Meyer konnte die Wähler von seinen Ideen überzeugen und wird nun frischen Wind in die Verwaltung bringen. In Polsingen hat Heinz Meyer, der 16 Jahre im Amt war, seinen Nachfolger in Gerhard Amslinger gefunden, der als einziger Bewerber ins Rennen ging.

Heidenheim am Hahnenkamm hat nun Karl Schirmer als neuen Bürgermeister, der mit 57,4 % der Stimmen gewählt wurde, während in Markt Berolzheim Ursula Waschkuhn-Hofmann von der parteiunabhängigen Dorfliste die Nachfolge von Fritz Hörner, dem ersten grünen Bürgermeister, antritt. Auch in Arberg wird es Veränderungen geben: Marco Friedel, ein selbstständiger Unternehmer, hat die Wahl gewonnen und wird die Amtsgeschäfte von Jürgen Nägelein übernehmen, der seit 2008 im Amt war.

Der Rahmen der Kommunalwahlen

Die Kommunalwahlen im Landkreis sind ein bedeutendes Ereignis, das alle sechs Jahre stattfindet und einen großen organisatorischen Aufwand erfordert. Das Landratsamt in Ansbach ist federführend für die Durchführung der Wahlen zuständig, die nicht nur die Wahl der Bürgermeister, sondern auch die des Landrats und der Gemeinderäte umfasst. Dabei stellen sich rund 300 Kandidaten für die 60 Sitze im Kreistag zur Wahl. Bei den Stadt- und Gemeinderatswahlen sind sogar insgesamt 370 Sitze zu vergeben, was ein Vielfaches an Bewerberinnen und Bewerbern anzieht.

Mit den neuen Amtsinhabern geht auch die Hoffnung auf innovative Lösungen und frische Ideen einher. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen gespannt sein, wie sich die politische Landschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Impulse die neuen Bürgermeister setzen können.