Heute ist der 11.05.2026 und in Weißenburg-Gunzenhausen tut sich was! Die N-ERGIE Netz hat die Ärmel hochgekrempelt und hat mit den Arbeiten an der Hochspannungsleitung zwischen Petersgmünd und Mischelbach begonnen. Ein ganz schönes Stück Arbeit, das da vor ihnen liegt, denn die Modernisierung betrifft die 110-kV-Leitung in den Landkreisen Roth und Weißenburg-Gunzenhausen. Die altehrwürdigen Masten müssen weichen, und zwar gleich drei Stück! Das Ziel? Die langfristige Gewährleistung der Versorgungssicherheit – das klingt wichtig, oder?

Das Projekt wird sich über mehrere Monate hinziehen. Da die Hochspannungsleitung zeitweise spannungslos ist, kommt die Stromversorgung der Anwohner durch geschickte Umschaltmaßnahmen nicht zu kurz. Man weiß ja, wie wichtig der Strom ist – vor allem, wenn man gerade den Wasserkocher anschmeißt oder die Lieblingsserie im Fernsehen läuft. Die Modernisierung der Masten erlaubt das Aufziehen neuer Leiterseile mit einem höheren Querschnitt, was die Leistung der Leitung steigert. Und das ist ja schließlich auch der Grund, warum N-ERGIE Netz bis 2030 satte 1,3 Milliarden Euro in den Stromnetzausbau investiert.

Ein neuer Ansatz mit Sensoren

Doch damit nicht genug! Im November 2024 hat N-ERGIE Netz mit Hilfe des norwegischen Herstellers Heimdall auch noch zehn Sensoren bei einem Feldversuch installiert. Diese kleinen Technikwunder wurden von Netzmonteuren mithilfe eines Hubsteigers installiert – und später, für die vollständige Implementierung im Hochspannungsnetz, mit einer Drohne an die richtige Stelle manövriert! Das ist doch der Wahnsinn, oder?

Die Sensoren schließen sich selbständig um die Leiterseile und überwachen verschiedene Betriebsparameter, die direkt in die Netzleitstelle gesendet werden. Besonders spannend ist der Parameter der Leiterseiltemperatur, denn sie beeinflusst die Übertragungskapazität von Freileitungen. Ein engmaschiges Monitoring könnte sogar eine punktuelle Erhöhung der Übertragungskapazität unter bestimmten Bedingungen ermöglichen. Das ist besonders wichtig, da das Stromverteilnetz in den Jahren 2023 und 2024 durch den boomenden Ausbau der Photovoltaikanlagen stark beansprucht wird. Wenn da nicht rechtzeitig gegengesteuert wird, drohen Überlastungen – und das wollen wir alle nicht, oder?

Auf die Zukunft vorbereitet

Die Digitalisierung und Flexibilisierung des Stromnetzes allein werden den massiven Ausbaubedarf nicht decken können. Daher ist es umso wichtiger, dass N-ERGIE Netz GmbH bis 2030 weiterhin in die Verstärkung des Stromnetzes und den Bau neuer Umspannwerke investiert. Über 120.000 Anlagen sind bereits im Netzgebiet von N-ERGIE Netz angeschlossen. Man kann sagen, dass hier die Grundlage für die zukünftige Versorgungssicherheit gelegt wird – und das nicht nur für heute, sondern auch für die kommenden Jahre.

Ein leistungsfähiges Stromverteilnetz ist schließlich nicht nur Voraussetzung für die Versorgungssicherheit, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle in der Energiewende. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Situation in den nächsten Monaten entwickelt. Wenn die neuen Masten stehen und die Sensoren ihre volle Wirkung entfalten, wird der Stromfluss in unserer Region sicherlich eine neue Dimension erreichen!