Heute ist der 19. Mai 2026 und was für ein Tag das war! In Weißenburg haben sich rund 100 Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren zusammengefunden, um an der Veranstaltung „Mission: Selfcare“ teilzunehmen. Die Atmosphäre war einfach großartig, und die Jugendlichen strahlten eine Mischung aus Neugier und Enthusiasmus aus. Die Veranstaltung, die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) initiiert wurde, hatte das Ziel, Selbstfürsorge, Achtsamkeit und seelische Gesundheit zu fördern. Ein wichtiges Thema, das in unserer hektischen, vernetzten Welt oft zu kurz kommt.
Die Jugendlichen konnten sich auf eine spannende Stadtrallye freuen, die mit Workshops und Mitmachstationen gespickt war. Dabei wurden die Angebote von engagierten Fachkräften geleitet – und die Resonanz war durchweg positiv. Man konnte fast spüren, wie das Bewusstsein für die eigene Gesundheit in den Köpfen der Teilnehmer wuchs. Viele äußerten den Wunsch, solch eine Veranstaltung zu wiederholen. Das ist doch ein tolles Zeichen, dass das Thema Selbstfürsorge ankommt!
Ein Netzwerk für die Gesundheit
Organisiert wurde das Event von der Arbeitsgruppe „Gesundheitsförderung und Prävention“ in der Gesundheitsregionplus Altmühlfranken, unterstützt von Partnern wie KISS Weißenburg-Gunzenhausen, Diakonie Südfranken, dem Landratsamt, der AOK und der VHS Weißenburg und Umgebung e.V. Besonders erwähnenswert ist das P-Seminar des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, das Workshops zu Entspannung, Achtsamkeit und Stressmanagement anbot. Diese Workshops waren nicht nur informativ, sondern auch unglaublich praktisch. Es war schön zu sehen, wie die Jugendlichen aktiv mitmachten und sich auf das Thema einließen.
Und als ob das nicht schon genug wäre, gab es auch alkoholfreie Cocktails an der Sansibar – eine erfrischende Idee, die den Tag perfekt abrundete. Die Veranstaltung wurde auch durch Fördergelder des Vereins Präventionswegweiser e.V. und Gutscheine lokaler Geschäfte unterstützt, was zeigt, wie wichtig das Thema in der Region genommen wird. Tatsächlich ist Selbstfürsorge ein Thema, das jeden angeht, egal ob jung oder alt. Psychologe Niko Kohls betont, dass es keine universelle Strategie für Selbstfürsorge gibt – jeder muss herausfinden, was für ihn funktioniert. Umso wichtiger ist es, dass die Jugendlichen lernen, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu respektieren.
Selbstfürsorge als Lebensstil
In einer Welt, wo die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwommen sind, ist es umso wichtiger, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Kohls spricht von der Notwendigkeit, Grenzen zu setzen und auf die eigene physische, emotionale und existenzielle Gesundheit zu achten. Um Stress abzubauen und Burnout zu vermeiden, sollten auch einfache Dinge wie Achtsame Pausen, Bewegung und gesunde Ernährung fest in den Alltag integriert werden. Das klingt vielleicht banal, aber es ist oft genau das, was wir im Alltag vergessen.
Die Veranstaltung in Weißenburg hat eindrucksvoll gezeigt, dass Gesundheitsförderung für Jugendliche effektiv ist, wenn sie kreativ und lebensnah gestaltet wird. Wenn Selbstfürsorge nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern ein Lebensstil wird, profitieren alle davon – von den Jugendlichen bis zu ihrer Umgebung. Jeder von uns kann lernen, das Gleichgewicht zwischen Selbstfürsorge und Mitgefühl für andere zu wahren. Mal ehrlich, ein bisschen Selbstliebe schadet nie!
Wir dürfen gespannt sein, wie es mit der Initiative weitergeht und ob wir bald wieder von solchen Projekten hören werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Jugendlichen die gewonnenen Erkenntnisse nicht nur mit nach Hause nehmen, sondern sie auch in ihren Alltag integrieren. Denn schließlich gilt: Wer gut für sich selbst sorgt, kann auch besser für andere da sein.
