Am 21. Februar 2026 richtet sich der Blick in Gunzenhausen auf die bevorstehenden Stadtratswahlen, und an der Spitze der Freien Wähler (FW) steht ein bekannter Name: Hans-Jürgen Auinger. Der 44-jährige Landwirt und Agrarwissenschaftler hat sich als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Bereits seit 2008 ist Auinger Kassier im Vorstand des Ortsverbands der Freien Wähler und hat sich mit Engagement für die Belange der Stadt eingesetzt. Sein Antrieb, Bürgermeister zu werden, ist klar: Die fehlenden Ziele in Gunzenhausen ärgern ihn, und er sieht Handlungsbedarf.

In einer jüngst abgehaltenen Versammlung wurden die Kandidaten für die Stadtratswahl 2026 einstimmig nominiert. Diese Versammlung, die von Josef Miehling geleitet wurde, war gut besucht und zeigte das starke Interesse an der künftigen Stadtpolitik. Auinger steht nicht nur für seine eigene Kandidatur, sondern auch als Spitzenkandidat für eine Liste, die eine spannende Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Stadträten bietet. Unter den Nominierten befinden sich unter anderem die Nachwuchskräfte Lukas Sixtbauer (25) und David Stahlfänger (28), sowie die erfahrenen Stadträte Julia Braun und Harald Romanowski.

Die Vielfalt der Freien Wähler

Die Liste der Freien Wähler Gunzenhausen wird als große Stärke hervorgehoben. Neben Auinger und den jungen Kräften umfasst sie auch Fachleute aus verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Bildung, Pflege und Technik. Zu den weiteren Mitgliedern zählen unter anderem Ortssprecher Markus Schober, Erster Bürgermeister a.D. Günter Heyland sowie Experten wie Suzi Streckel, Gerhard Müller, Gerhard Postler, Michael Winter und Sigrid Fucker. Diese Vielfalt zeigt das Bestreben der Freien Wähler, eine verlässliche, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtpolitik zu gestalten.

Auinger und sein Team setzen auf sachliche, lösungsorientierte Politik und Bürgernähe. In Ihrem Wahlkampf wird ein fairer und konstruktiver Austausch angestrebt, um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger direkt zu adressieren. Die Freien Wähler möchten die Menschen in Gunzenhausen aktiv in den politischen Prozess einbinden und auf deren Bedürfnisse eingehen.

Wahlverfahren und Bedeutung

Für die Wahl ist es wichtig, die Modalitäten zu verstehen, wie die Sitze im Stadtrat verteilt werden. Die Sitzverteilung erfolgt nach dem Berechnungsverfahren nach Sainte-Laguë/Schepers, bei dem die Gesamtstimmenzahlen der Wahlkreisvorschläge durch 1, 3, 5, 7 usw. geteilt werden. Dies gewährleistet eine faire Verteilung der Sitze entsprechend der höchsten Teilungszahlen. In einer fiktiven Gemeinde mit 7.000 Einwohnern und 20 Gemeinderatssitzen würde beispielsweise eine große Zahl an gültigen Stimmen entscheidend für die Sitzverteilung sein. Bei gleichem Anspruch auf einen Sitz entscheidet die größere Stimmenzahl der betroffenen Personen, und bei Stimmengleichheit wird das Los gezogen.

Die kommenden Wahlen in Gunzenhausen stehen also nicht nur für eine Neubesetzung, sondern auch für einen Wechsel in der politischen Landschaft. Hans-Jürgen Auinger und die Freien Wähler sind bereit, neue Wege zu gehen und die Stadt zukunftsorientiert zu gestalten. Informationen zu den Kandidaten und dem Wahlprozess finden Sie auch auf der Webseite der Freien Wähler hier und zur Wahlverwaltung hier.