Heute ist der 13.07.2026 und wir haben wieder spannende Neuigkeiten aus der Region Weißenburg-Gunzenhausen. Die Stephani-Mittelschule in Gunzenhausen hat sich als wahrer Vorreiter in der Berufsausbildung etabliert. Über 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler erreichen ihren Abschluss, was in Anbetracht des Fachkräftemangels in der Region ein äußerst wichtiges Signal ist. Gerade in diesen Zeiten suchen Politik und Wirtschaft nach Lösungen, um den Nachwuchs optimal auf die beruflichen Herausforderungen vorzubereiten.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Vorbereitung ist die Praxisklasse, die speziell für Schüler konzipiert wurde, die in der Regelklasse nicht die gleichen Erfolge erzielen. Diese Klasse hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen. Viele Schüler finden über Praktika eine Lehrstelle, und das nicht ohne Grund. Lehrer Gunther Schindhelm und Sozialpädagogin Katharina Meister-Guckenberger sind die treibenden Kräfte hinter diesem Konzept. Sie organisieren nicht nur den Unterricht, sondern auch Praktikumsplätze, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten in realen beruflichen Situationen zu zeigen. Der hohe Zuspruch hat zur Folge, dass nur noch wenige Plätze für das kommende Schuljahr verfügbar sind.

Praktika als Sprungbrett in die Berufswelt

Die Schüler der Praxisklasse profitieren enorm von den Partnerschaften mit der örtlichen Wirtschaft. Betriebe können die Schüler persönlich kennenlernen, und bei positivem Verlauf besteht die Chance auf eine Ausbildungsstelle. Das ist eine Win-Win-Situation! Die Schüler erkennen nicht nur ihre Stärken und Schwächen, sondern können auch wichtige Arbeitstugenden entwickeln. Außerdem erhalten sie Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungen und werden gezielt auf ihre Abschlussprüfungen vorbereitet.

Dank des EU-Sozialfonds, der Stadt Gunzenhausen und regionalen Partnern aus Industrie, Dienstleistung und Handwerk ist die Erfolgsquote der Praxisklasse beeindruckend. Über 90 Prozent der Schüler in den Praxisklassen erreichen den angestrebten Abschluss. Und das Beste? Viele von ihnen steigen direkt in eine Ausbildung ein. Ein echter Lichtblick in Zeiten, in denen die Wirtschaft händeringend nach Fachkräften sucht.

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Individuelle Förderung und gezielte Unterstützung

Ein weiterer Pluspunkt ist die Betreuung der Schüler vor Ort. Sowohl die Schüler als auch deren Eltern können auf telefonische Unterstützung zählen. Diese individuelle Förderung ist goldwert, vor allem für diejenigen, die in der Regelklasse Schwierigkeiten hatten. Berufseinstiegsbegleiterinnen der Bundesagentur für Arbeit sind ebenfalls in das Konzept eingebunden und helfen den Schülern, den richtigen Weg in die Berufswelt zu finden.

Ehemalige Schüler der Praxisklasse kommen oft zurück und berichten von ihren Erfahrungen. Es ist immer wieder schön zu hören, wie sie ihren Weg gemacht haben und welche Türen ihnen die Praxisklasse geöffnet hat. Das motiviert die aktuellen Schüler und zeigt, dass der Einsatz der Lehrer und der Schule sich wirklich lohnt.

Wer mehr über die Stephani-Mittelschule erfahren möchte, findet auf ihrer Homepage viele weitere Informationen. Hier wird deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern ist und wie viele Möglichkeiten sich für die Schüler ergeben. Es bleibt spannend, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickeln wird – eines ist sicher: Die Stephani-Mittelschule ist auf einem guten Weg!

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