Stau im Untergrund: Warum die Bahnunterführung zwischen Weilheim und Oderding zum Ärgernis für alle wird
Heute ist der 13.05.2026 und in der Region Weilheim-Schongau ist die Diskussion um die Bahnunterführung zwischen Weilheim und Oderding so lebhaft wie eh und je. Ein echtes Ärgernis für die Landwirte und die Feuerwehr! Die enge Durchfahrt ist für moderne Fahrzeuge einfach nicht geeignet. So klagen die Betroffenen seit Jahren über die unzureichenden Maße, während sie sich durch die Unterführung quälen müssen. Man muss sich das mal vorstellen: Rettungskräfte müssen teils große Umwege fahren, was bei einem Einsatz echt zu langen Wartezeiten führen kann. Das ist nicht nur frustrierend, sondern kann im Ernstfall auch gefährlich werden.
Die Deutsche Bahn InfraGo plant zwar eine Streckensanierung ab Ende Juli 2026, aber die Unterführung bleibt dabei vorerst unangetastet. Eine Erneuerung ist erst ab 2033 vorgesehen! Das ist schon ein ganz schöner Zeitraum, zumal die Gemeinde Polling seit Jahren auf eine dringende Ertüchtigung oder sogar einen Neubau drängt. Die Unterführung ist nämlich nicht nur ein Nadelöhr für den Verkehr, sie erschließt auch landwirtschaftliche Flächen und einen Aussiedlerhof. Die Stadt Weilheim hält sich jedoch mit konkreten Forderungen zurück, um mögliche Kosten zu vermeiden – ganz nach dem Motto: „Weniger ist mehr, solange es um Geld geht.“
Die Sanierungsarbeiten und ihre Auswirkungen
Wie es aussieht, wird die Bahnstrecke zwischen Weilheim und Peißenberg bis Mitte Dezember 2026 vollständig gesperrt. Die Bahn hat bereits angekündigt, Ersatzbusse einzusetzen, um die Fahrgäste nicht im Regen stehen zu lassen – zumindest nicht sprichwörtlich. Aber die Unterführung? Die bleibt außen vor. Warum das Ganze? Weil man anscheinend mit den Standardmaßnahmen der DB InfraGo nicht an die Substanz der Unterführung will. Das bedeutet, dass die Kosten für die Erneuerung von der Bahn, dem Bund und dem Freistaat Bayern übernommen werden, solange es sich um Standardmaßnahmen handelt. Das klingt doch erst mal gut, oder?
Doch was passiert mit den notwendigen Anpassungen am öffentlichen Weg, die durch den Umbau der Unterführung entstehen? Diese Kosten müssen dann von der jeweiligen Kommune getragen werden. Ein echtes Dilemma für die Stadt Weilheim, die ja nicht in die Pflicht genommen werden möchte. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickelt. Werden die Verantwortlichen endlich aktiv und kümmern sich um das Problem, oder bleibt es beim Schlamassel?
Ein langer Weg in die Zukunft
Die Forderungen der Gemeinde Polling sind klar: Eine Erneuerung der Bahnunterführung muss her! Mit den veralteten Durchfahrtshöhen und -breiten ist man einfach nicht mehr zeitgemäß. Vor allem die Landwirte, die mit ihren modernen Fahrzeugen oft an die Grenzen ihrer Möglichkeiten stoßen, können ein Lied davon singen. Auch die Feuerwehr ist besorgt, denn im Ernstfall zählt jede Sekunde. Die DB InfraGo hat die Stadt Weilheim um eine Stellungnahme zur bestehenden Unterführung gebeten, doch die Stadt zögert. Man will sich nicht in eine Zahlungspflicht hineinziehen lassen, was irgendwie nachvollziehbar ist.
Es bleibt also spannend! Die Diskussion um die Bahnunterführung ist nicht nur ein Thema für die Anwohner, sondern betrifft die gesamte Region. Die Frage, wie es mit der Erneuerung weitergeht, ist offen. Man darf gespannt sein, ob die Verantwortlichen in den kommenden Jahren endlich die nötigen Schritte einleiten. Bis dahin bleibt die enge Durchfahrt ein ständiger Streitpunkt für alle Betroffenen.
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