Heute ist der 27.06.2026 und der Landkreis Weilheim-Schongau hat spannende Neuigkeiten zu berichten. Polizeivizepräsident Michael Siefener und Landrat Johann Bertl haben den Sicherheitsbericht 2025 vorgestellt, der einige interessante Entwicklungen in Bezug auf die Kriminalitätslage aufzeigt. Mit insgesamt 4.032 registrierten Straftaten verzeichnet der Landkreis einen Rückgang von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das klingt doch schon mal ganz positiv!

Besonders erfreulich ist die Aufklärungsquote von 71,3 Prozent, die über dem bayerischen Durchschnitt von 68,1 Prozent liegt. Das heißt, die Polizei macht einen soliden Job, wenn es darum geht, Verbrechen aufzuklären. Mit 15.520 Einsätzen im vergangenen Jahr, was im Schnitt 42,5 Einsätzen pro Tag entspricht, war die Polizei auch ordentlich beschäftigt. Die Zahl der polizeilich begleiteten Veranstaltungen und Versammlungen beläuft sich auf 691 – da ist immer was los!

Die Zahlen im Detail

Ein Blick auf die Häufigkeitszahlen der Straftaten zeigt, dass diese pro 100.000 Einwohner um 4 Prozent auf 2.902 gesunken sind. Zum Vergleich: bayernweit liegt dieser Wert bei 4.094. Von den 2.325 ermittelten Tatverdächtigen waren 21,7 Prozent Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, während 35,5 Prozent ausländischer Herkunft waren. Das zeigt, dass die Jugend und das Thema Migration hier eine Rolle spielen – interessante Aspekte, die man im Hinterkopf behalten sollte.

Allerdings gibt es auch besorgniserregende Entwicklungen. Die Gewaltstraftaten stiegen um 14,6 Prozent auf insgesamt 196 Fälle, darunter fünf Tötungsdelikte, die jedoch alle aufgeklärt wurden. Bei den Sexualdelikten wurden 133 Fälle registriert, darunter zwölf Vergewaltigungen, die allesamt Beziehungstaten waren. Ein weiteres ernstes Thema sind die 57 Fälle des Verbreitens kinderpornografischer Inhalte, bei denen eine hohe Dunkelziffer vermutet wird. Das sind schockierende Zahlen, die uns alle zum Nachdenken anregen sollten.

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Diebstahl und Betrug

Diebstähle bleiben mit 901 Fällen der größte Deliktsbereich. Hierzu gehören 670 einfache Diebstähle und 228 Ladendiebstähle. Einbrüche hingegen sind erfreulicherweise um 18,5 Prozent auf 56 Fälle gesunken. Das sind 34 gewerbliche und 22 Wohnungseinbrüche – auch hier zeigt sich ein positiver Trend! Leider stellt der Callcenter-Betrug ein großes Problem dar, mit 2.362 Fällen und einem finanziellen Schaden von 5,1 Millionen Euro. Das ist schon krass, wenn man bedenkt, wie viele Menschen da betroffen sind. Und auch die Online-Straftaten sind nicht zu vernachlässigen: 207 Fälle mit einem Schaden von über 2,4 Millionen Euro und einer Aufklärungsquote von 89,4 Prozent.

Ein weiterer Lichtblick sind die Rauschgiftdelikte, die um 39,9 Prozent auf 102 Fälle zurückgegangen sind. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die Legalisierung von Kleinmengen Cannabis zurückzuführen. Da sieht man, dass sich in der Gesellschaft etwas bewegt – ob das allerdings immer zum Guten ist, sei mal dahingestellt.

Verkehrsunfälle im Blick

Die Verkehrsunfälle im Landkreis sind ebenfalls ein Thema, das nicht ignoriert werden darf. Insgesamt wurden 3.624 Unfälle verzeichnet, die 832 Verletzte und 13 Tote zur Folge hatten. Die Hauptursachen dafür waren überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung und Fahren unter Einfluss. Besonders tragisch ist, dass die Zahl der Unfälle mit Senioren (ab 65 Jahren) um 10 Prozent gestiegen ist, und sieben Senioren dabei ihr Leben verloren haben. Das lässt einen immer wieder innehalten und zeigt, wie wichtig Sicherheit im Straßenverkehr ist.

Insgesamt zeigt der Sicherheitsbericht 2025, dass der Landkreis Weilheim-Schongau auf einem guten Weg ist, auch wenn es noch einige Herausforderungen gibt, die es zu bewältigen gilt. Man darf gespannt sein, wie sich die Situation in den nächsten Jahren entwickeln wird, und ob die positiven Trends weiterhin Bestand haben.

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