Heute ist der 24.07.2026, und die Situation rund um die Schülerbeförderung im Landkreis Weilheim-Schongau sorgt für gemischte Gefühle. Es ist ein Thema, das viele Familien in der Region betrifft. Vor allem jene aus Steingaden, Prem und Wildsteig, die ihre Kinder lieber zum Gymnasium nach Hohenschwangau schicken, anstatt ins näher gelegene Schongau. Man kann sich vorstellen, wie hitzig die Diskussionen unter den Eltern sind, vor allem nach den Beschwerden, die laut wurden. Eine Lösung musste her!

Die Landräte, der Elternbeirat und die Gymnasialleitung haben nun beschlossen, dass die Schülerbeförderung für neu eingeschriebene Schüler nach Hohenschwangau ein weiteres Jahr vom Landkreis finanziert wird. Ein kleiner Lichtblick, könnte man meinen. Aber was kommt danach? Die Eltern müssen dann einen monatlichen Betrag für die Beförderung aufbringen. Ein nicht unerheblicher Betrag, wenn man bedenkt, dass die Kosten für die Beförderung nach Hohenschwangau 80 Euro betragen, während die Fahrt nach Schongau nur 50 Euro kostet. Es wird also spannend, wie die Eltern diese Differenz von 30 Euro pro Monat stemmen werden.

Öffentlicher Nahverkehr und finanzielle Herausforderungen

Bürgermeister Josef Taffertshofer hat im Wildsteiger Gemeinderat klar gemacht, dass der Staat seit der Einführung des Deutschland-Tickets keine Zuschüsse mehr für den öffentlichen Nahverkehr bereitstellt. Das ist in der Tat ein großes Problem – viele Linien im ländlichen Raum rentieren sich einfach nicht. Da wird es langfristig immer schwieriger, die nötigen Zuschüsse zu sichern. Und hier kommt die finanzielle Schieflage des Landkreises ins Spiel: Über 15 Millionen Euro fehlen in den nächsten Jahren, um die Schülerbeförderung aufrechtzuerhalten. Ein echtes Dilemma!

Die Eltern stehen somit vor der Herausforderung, dass die Kommunen keine Beförderungspflicht zu weiterführenden Schulen haben. Der Landkreis ist nur verpflichtet, die Schülerbeförderung zum nächstgelegenen Gymnasium zu bezahlen. Für die Familien aus Steingaden, Prem und Wildsteig ist das Welfen-Gymnasium Schongau. Man fragt sich unweigerlich, wie die Zukunft der Schülerbeförderung in der Region aussehen wird.

VeloCore Medium

Kosten und Auswirkungen auf die Familien

Die monatlichen Beförderungskosten summieren sich also auf 365 Euro, was für viele Familien eine echte Belastung darstellt. Besonders in Zeiten, in denen alles teurer wird, sind solche zusätzlichen Ausgaben nicht leicht zu stemmen. Für Bestandsschüler und bereits eingeschriebene Schüler werden die Kosten im kommenden Schuljahr weiterhin übernommen, was ein kleiner Trost ist. Aber was ist mit den neuen Schülern, die möglicherweise in den kommenden Jahren eingeschrieben werden?

Die Eltern müssen sich darauf einstellen, dass sie in Zukunft selbst für die Differenz aufkommen müssen, was die Frage aufwirft, ob der Landkreis wirklich in der Lage ist, die Schülerbeförderung nachhaltig zu finanzieren. Es ist ein komplexes Zusammenspiel aus staatlichen Vorgaben, finanziellen Engpässen und den Bedürfnissen der Familien, das hier auf dem Spiel steht. Und die Diskussion im Gemeinderat wird sicherlich nicht das letzte Wort sein, was die Schülerbeförderung betrifft.

Die Situation in Weilheim-Schongau ist ein Spiegelbild der Herausforderungen, mit denen ländliche Regionen in ganz Deutschland konfrontiert sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln und ob es weitere Unterstützung geben wird, um die Bildungschancen der Kinder aufrechtzuerhalten.

Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.