Der „Christopher Street Day“ (CSD) in Schongau verspricht ein buntes Spektakel zu werden! Am Samstag, dem 4. Juli, wird die Stadt in Regenbogenfarben erstrahlen, und das aus gutem Grund. Der Musiker Yunus Emre Can, besser bekannt als „Yu“, wird die Bühne betreten und seine Stimme für die Rechte der LGBTQ+ Menschen erheben. „Yu“ ist nicht nur in der queeren Szene ein bekanntes Gesicht, sondern auch ein leidenschaftlicher Kämpfer für Gleichheit und Akzeptanz. Sein Auftritt wird durch eine bescheidene Gage ermöglicht, da das Budget des Kreisjugendrings Weilheim-Schongau (KJR) etwas straffer ist. Doch was zählt, ist die Botschaft, die er verbreitet!

Die Bühne, die den Künstler tragen wird, stammt von Hermann Gleich, während die technische Ausstattung vom Peitinger Juze zur Verfügung gestellt wird. Ein großes Dankeschön an all jene, die sich für dieses Event einsetzen! Der Demozug startet am Marienplatz um 14:30 Uhr und führt durch die gesamte Stadt. Die Teilnehmer können sich auf eine lebendige Kundgebung freuen, die bis 19 Uhr mit Reden und Live-Acts aufwartet. Die Vorfreude ist bereits jetzt spürbar, denn ab dem 22. Juni werden die Geschäfte der Altstadt mit Regenbogenfarben dekoriert und die ersten Plakate hängen schon.

Pride-Week und das Motto des CSD

In der Woche vor dem CSD wird es eine Pride-Week geben, die mit verschiedenen Veranstaltungen aufwartet. Unter anderem wird ein Rainbow-Brunch und eine Regenbogen-Andacht stattfinden. Das Motto dieses Jahres lautet „Liebe ist kein Trend!“, und das spiegelt sich in den kreativen Merchandise-Ideen wider, die Sticker und Bändchen umfassen. Die Mitglieder des Orga-Teams setzen alles daran, Achtsamkeit, Toleranz, Respekt und Akzeptanz in den Vordergrund zu stellen. Doch der CSD ist mehr als nur ein Fest – er ist auch ein Protest, um auf Missstände aufmerksam zu machen, die viele Menschen täglich erleben. Es ist wichtig, dass wir alle zusammenstehen und laut werden!

Ein sicherer Raum für LGBTQ+ Menschen ist das Ziel der Organisatoren. Sie möchten, dass sich alle wohlfühlen und vernetzen können. Besonders wichtig ist die Aufklärung, vor allem für die jüngere Generation, um Vorurteile abzubauen und einander besser zu verstehen. In einer Zeit, in der das Thema Gleichstellung und Akzeptanz immer noch viele kontrovers diskutiert wird, ist es umso bedeutender, solche Veranstaltungen zu unterstützen und zu besuchen. Es geht darum, eine Gemeinschaft zu bilden, die sich gegenseitig stützt und respektiert – und das ist ein Ziel, das wir alle unterstützen sollten!

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