Heute ist der 3.07.2026 und in der kleinen Gemeinde Pähl ist wieder einiges los. Simon Sörgel, der über 31 Monate lang als erster Bürgermeister gedient hat, hat sich entschieden, nicht erneut zu kandidieren. Stattdessen hat er sich auf die Gemeinderatsliste der Gruppierung „Politik für Pähl e.V.“ setzen lassen. Bei den Kommunalwahlen konnte er beachtliche 927 Stimmen erzielen und belegte damit den dritten Platz. Die neue Bürgermeisterin Teresa Grünbauer-Incir hat ihn in einer feierlichen Zeremonie als Gemeinderat vereidigt – allerdings mit einer kleinen Verzögerung, da er nach seiner Amtszeit erst einmal in den Urlaub ging.

In seiner ersten Sitzung als Gemeinderat wurde gleich ein Arbeitskreis „Anbau Grundschule“ ins Leben gerufen. Das hat auch seine Gründe, denn der Anbau der Grundschule wird als eines der wichtigsten kommunalen Projekte der kommenden Jahre betrachtet. Der Arbeitskreis, dem auch die Bürgermeisterin und weitere Mitglieder angehören, soll die frühzeitige Einbindung von Entscheidungsträgern sicherstellen. Die Entscheidung für die Einrichtung dieses Gremiums fiel mit 11:2 Stimmen. Ein bisschen wie eine neue Mannschaftsaufstellung, die sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

Die Herausforderungen in Pähl

Die Platznot an der Grundschule ist ein großes Thema. Viele Kinder besuchen zurzeit die Einrichtung, und das führt zu Überbelegung. Fünf Tage vor Schuljahresbeginn gab es die unangenehme Nachricht: Es sind zu viele Kinder für die vier Klassen angemeldet. In bayerischen Grundschulen dürfen maximal 28 Schüler in einer Klasse sein, und bei Überschreitung muss eine neue Klasse eingerichtet werden. Das ist ein bisschen wie Tetris spielen, nur dass die Steine nicht passen wollen! Um der Situation Herr zu werden, hat die Gemeinde bereits die Anschaffung von Containern zur Entlastung der Grundschule eingeplant. Das zeigt, dass man hier nicht einfach nur zuschaut, sondern proaktiv angeht.

Außerdem wurde eine angrenzende Fläche gepachtet, um Modulbauten aufzustellen. Das klingt nach einem kreativen Lösungsansatz, um der steigenden Zahl an Schülern gerecht zu werden. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Lage entwickeln wird, insbesondere da man mit weiteren Klassen aufgrund der Geburtenzahlen rechnet.

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Baumaßnahmen in der Gemeinde

<pNicht nur die Schule steht im Fokus, auch das neue Rathaus ist ein heißes Eisen. Die Diskussionen über die Zukunft von Schule und Rathaus beschäftigten die Bürger, und so wurden zwei Bürgerentscheide abgehalten. Im Dezember fiel die Entscheidung für den Bau des Rathauses an der Eichbergstraße. Der Gemeinderat hat beschlossen, einen „temporären Bauherrn“ zu beauftragen, der ein Raumprogramm erstellt. Dieser Bauherr, ein Jurist mit viel Erfahrung im öffentlichen Bauwesen, wird die Koordination übernehmen und hat erweiterte Möglichkeiten bei der Vergabe von Aufträgen. Es könnte sein, dass das Team des Juristen schneller arbeiten kann als die Gemeindeverwaltung, was die Vorleistungen angeht – das klingt nach einem cleveren Schachzug!

Allerdings hat der Gemeinderat auch entschieden, dass keine Nebennutzung für örtliche Vereine beim Neubau des Rathauses eingeplant wird. Ein Baubeginn und Fertigstellungstermine stehen noch nicht fest. Das wird sicher einige Bürger beschäftigen, da man sich in Pähl auf die Umsetzung dieser Projekte freut – schließlich geht es hier um die Zukunft der Gemeinde!

Als Simon Sörgel nun wieder in der Jugendhilfe als Sozialpädagoge tätig wird und die Leitung des Marita-Beissel-Hauses der Johanniter in Wielenbach übernimmt, bleibt er der Gemeinde dennoch verbunden. Seine Erfahrung und sein Engagement sind auch in seiner neuen Rolle gefragt. Pähl ist auf einem guten Weg – die Herausforderungen sind zwar groß, aber mit einem starken Team und einer engagierten Bürgerschaft wird man diese meistern.

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