In der Tiefstollenhalle von Peißenberg fand ein voller Erfolg statt: Der Wirtschaftsempfang des IHK-Regionalausschusses Weilheim-Schongau und der HWK München und Oberbayern brachte rund 150 Gäste zusammen. Die Veranstaltung feierte nicht nur die Chancen der Region, sondern schuf auch Raum für wichtige Gespräche über die künftige Entwicklung des Oberlands. Klaus Bauer, der ehemalige Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses, lobte das Oberland als „einen der besten Wirtschaftsstandorte in Bayern“ und betonte, wie wichtig die Nähe zur Metropolregion München für die Wirtschaft sei. Zudem heben die motivierte Jugend und die Innovationskraft der Region ihre Bedeutung hervor, wie Kreisbote berichtet.

Stefan Schleicher, der neue Vorsitzende des Ausschusses, wich nicht von dieser positiven Einschätzung ab. In seiner Rede stellte er Oberbayern als klaren Standortvorteil heraus und verdeutlichte, wie die Vernetzung innerhalb der Region gefördert werden kann. HWK-Präsident Franz-Xaver Peteranderl wies auf die tragende Rolle des Handwerks hin, das stolze 38% der Betriebe im Oberland ausmacht, während es im Münchner Umland nur 6% sind. Dies zeigt, dass hier eine besondere Expertise und Handwerkskunst zu finden ist.

Herausforderungen der Region

Trotz der vielen Chancen gibt es auch einige Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Peteranderl thematisierte die Probleme, die durch Bürokratie und die oft schwierige Betriebsnachfolge entstehen. Diesen Missständen will Landrat Johann Bertl mit einem konkreten Plan begegnen. Er kündigte an, dass der Landkreis Weilheim-Schongau sich als Modellregion für Bürokratieabbau bewerben will. „Bilden, bauen, priorisieren“ sind seine Schlagworte, um den Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.

Bereits in Planung sind Schulbauten in Penzberg, Peißenberg und Peiting, die die Bildung vor Ort fördern sollen. Zudem wird ein neues Ausbildungszentrum der HWK neben der Berufsschule am Narbonner Ring in Weilheim voraussichtlich Ende 2028 oder Anfang 2029 eröffnet, was eine Investition in die Zukunft unserer Jugend darstellt.

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Gestärkte Zusammenarbeit in der Region

Die Zukunft der Region wird zusätzlich durch eine gemeinsame Strategieentwicklung gefördert, die das bayerische Wirtschaftsministerium ab dem 1. März 2024 unterstützt. Dies betrifft die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau und Miesbach. Ziel dieser Initiative ist es, die Zusammenarbeit in den Bereichen Mobilität und Siedlungsentwicklung zu verbessern. Bei der Übergabe des Förderbescheids durch Staatssekretär Tobias Gotthardt an die Landräte und Bürgermeister wurde klar, dass die Region entschlossen zusammenarbeiten möchte, um Herausforderungen wie Verkehrsüberlastung und wachsendem Siedlungsdruck gemeinsam zu begegnen, wie Bayern.de informiert.

Im Rahmen dieser Förderung wurden hier 50.000 Euro zur Verfügung gestellt, wobei der Fördersatz 70 Prozent beträgt. Die Landkreise planen, ein Regionalmanagement einzurichten, um die Strategie erfolgreich umzusetzen. Der Freistaat Bayern fördert derzeit rund 65 regionale Initiativen im Bereich Regionalmanagement und -marketing, was zeigt, dass hier ein ganzheitlicher Ansatz fehlt, um die Region zukunftsfähig zu machen, wie auf stmwi.bayern.de nachzulesen ist.

Mit all diesen Entwicklungen behält die Region Oberland ihren Platz als ein aufstrebender Wirtschaftsstandort im schönen Bayern. Ein gutes Händchen in der Zusammenarbeit und aktive Investitionen in die Infrastruktur sind der Schlüssel, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und das volle Potenzial der Region auszuschöpfen.

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