Heute ist der 4. Juli 2026, und in Weiden, einer charmanten Stadt in der Oberpfalz, findet ein ganz besonderer Tag statt: der Demenz-Screeningtag. Hierbei handelt es sich um eine Initiative, die von digiDEM Bayern und dem Malteser Hilfsdienst e.V. ins Leben gerufen wurde, um den Menschen in der Region eine wichtige Hilfe anzubieten. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich vor allem an Bürger aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab sowie der Stadt Weiden.

Die Projektassistentinnen Andrea Spiegler und Sarah Kretlow haben sich zusammen mit der Forschungspartnerin Stefanie Hacker dafür eingesetzt, dass dieser Screeningtag ein voller Erfolg wird. Zielgruppe sind vor allem Menschen ab 65 Jahren, die Anzeichen einer Gedächtnisverschlechterung zeigen oder bei denen Angehörige eine geistige Leistungsfähigkeit bemerkt haben. Und das ist kein kleines Problem: Laut einer deutschen Studie leben 60 % der Demenz-Erkrankten ohne gesicherte Diagnose. Das kann nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für deren Familien eine enorme Belastung darstellen.

Frühzeitige Diagnosen sind entscheidend

Demenzdiagnosen werden oft viel zu spät gestellt, meist dann, wenn die Symptome bereits weit fortgeschritten sind. Hier setzt der Screeningtest an, der in einem geschützten Raum durchgeführt wird und etwa 15 bis 20 Minuten dauert. Er ersetzt natürlich keine umfassende ärztliche Diagnose, bietet aber erste Hinweise auf die Notwendigkeit einer weiteren Abklärung. Das ist besonders wichtig, denn eine frühe Erkennung ermöglicht nicht nur einen besseren Umgang mit den Symptomen, sondern eröffnet auch frühzeitig Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Für die Anmeldung ist es notwendig, sich telefonisch bei Stefanie Hacker (Tel. 0961/3898751 oder Mobil 0151/65908602) oder per E-Mail (stefanie.hacker@malteser.org) zu melden. Und wenn jemand mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen kommt, sollte er seine Hilfsmittel nicht vergessen. Schließlich ist es wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, an diesem wichtigen Event teilzunehmen.

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Ein Blick auf die Zukunft

Das Digitale Demenzregister Bayern führt Screeningtage in allen sieben Regierungsbezirken Bayerns durch. So wird sichergestellt, dass die Informationen über Demenz und die damit verbundenen Herausforderungen möglichst viele Menschen erreichen. Auch für Institutionen der Demenzversorgung gibt es die Möglichkeit, einen Screeningtag in ihrer Einrichtung durchzuführen. Das ist nicht nur eine tolle Chance für die Einrichtungen, sondern auch für die Menschen, die dort leben, um wertvolle Unterstützung zu erhalten.

Die Förderung dieser Initiativen kommt vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP), was zeigt, wie ernst das Thema in der Gesellschaft genommen wird. Die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu verbessern, ist das erklärte Ziel von digiDEM Bayern. Und das sollte uns allen am Herzen liegen – denn wir alle könnten eines Tages betroffen sein.

In Weiden wird heute ein wichtiger Schritt in diese Richtung gemacht. Es ist ein Tag, der Hoffnung und Lösungen bietet, und wir sind gespannt, wie viele Menschen von dieser wertvollen Gelegenheit Gebrauch machen werden. Vielleicht sehen wir auch ein paar Gesichter, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben – und das ist doch auch etwas, oder?

Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.