Upamecano verlängert Vertrag beim FC Bayern bis 2030 und sichert sich Schlüsselrolle in der Abwehr
In Bayern, wo die Leidenschaft für den Fußball in der Luft liegt, gibt es Neuigkeiten, die das Herz eines jeden Bayern-Fans höher schlagen lassen. Am 13. Februar hat Innenverteidiger Dayot Upamecano seinen Vertrag beim FC Bayern München um vier Jahre bis 2030 verlängert. Max Eberl, der Sportvorstand des Vereins, atmete sichtlich auf. Er hatte monatelang auf diese Entscheidung hingearbeitet, die sich beinahe als Zitterpartie entpuppte. Man kann sich vorstellen, wie die Nerven blank lagen, als Bayern zwischenzeitlich sogar sein Angebot zurückzog – was Upamecano einen ablösefreien Abgang im Sommer 2026 hätte ermöglichen können.
Was für eine Erleichterung! Max Eberl lobte Upamecano als „unfassbar gut“ und „Weltklasse“ – und das nicht ohne Grund. Der 27-Jährige hat sich unter Trainer Vincent Kompany zu einem absoluten Schlüsselspieler entwickelt, der auf dem Platz einfach nicht mehr wegzudenken ist. In der aktuellen Saison hat er bereits zwölf Einsätze absolviert und dabei sogar drei Tore erzielt. Das ist eine Leistung, die man nicht einfach so unter den Tisch fallen lassen kann.
Ein Lob auf den Nachwuchs
Aber nicht nur Upamecano sorgt für Aufsehen. Auch das junge Talent Tom Bischof hat beim 2:0-Sieg gegen Atlético Madrid glänzen können. Mit sechs erfolgreichen Tacklings stellte er einen neuen Rekord in dieser Champions-League-Saison auf. Der 21-Jährige, der überraschend in die Startelf rückte, überzeugte neben dem erfahrenen Joshua Kimmich auf der Doppelsechs. Man kann nur erahnen, wie viel Druck auf seinen Schultern lastete, doch Bischof meisterte die Herausforderung mit Bravour und zeigte, dass er definitiv das Zeug hat, sich in der ersten Reihe zu behaupten.
Joshua Kimmich selbst wird nicht nur von seinen Mitspielern geschätzt, sondern auch von ehemaligen Bayern-Spielern. Ron-Thorben Hoffmann, der einst im Nachwuchs der Bayern kickte, bezeichnete Kimmich im Sport1-Podcast „Leadertalk“ als „Motivationsmonster“. Kimmich mag vielleicht nicht der Größte oder Schnellste sein, aber seine Arbeitsmoral und sein Engagement sind schlichtweg bewundernswert. Er fordert seine Mitspieler und hält sie an der Spitze – auch wenn das manchmal unangenehm werden kann. Diese Mentalität ist es, die eine Mannschaft über Jahre hinweg zusammenhält und kontinuierlich verbessert.
Vertrag und Verhandlungen
Zurück zu Upamecano: Sein neuer Vertrag beinhaltet nicht nur ein hohes Handgeld, sondern auch eine Ausstiegsklausel, die ab 2027 greift, und eine potenzielle Ablösesumme von 65 Millionen Euro. Das macht deutlich, wie wertvoll der Spieler für den FC Bayern ist. In seinen bisherigen Jahren bei den Bayern, seit seinem Wechsel von RB Leipzig für 42,5 Millionen Euro, hat Upamecano nicht nur sportlich überzeugt, sondern ist auch zu einem internationalen Spitzenspieler gereift.
Die Verhandlungen waren nicht ohne Tücken. Berichten zufolge gab es Anzeichen, dass Paris Saint-Germain und Real Madrid am Franzosen interessiert waren, was den Druck auf die Verantwortlichen in München erhöht hat. Eberl und sogar Ehrenpräsident Uli Hoeneß äußerten sich kritisch zu den Beratern des Spielers, die scheinbar versuchten, Upamecano zu einem Wechsel zu drängen. Schließlich kam es aber doch zur Einigung – und das ist für den Verein Gold wert.
Der FC Bayern hat in den kommenden Wochen noch einige Herausforderungen vor sich. Am 7. November steht das Auswärtsspiel gegen Mainz 05 an, gefolgt von einem Duell gegen den 1. FC Köln und einem Champions-League-Spiel gegen OSC Lille. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Mannschaft in den kommenden Partien schlägt und ob die jungen Talente weiterhin aufblühen und die erfahrenen Spieler unterstützen.
