Sicherheitsbilanz im Unterallgäu: Ein Lichtblick mit Herausforderungen
Heute ist der 23.06.2026 und in Unterallgäu gibt es Grund zur Freude. Bei einem kürzlich abgehaltenen Sicherheitsgespräch, an dem Landrat Alex Eder, Polizeivizepräsident Michael Haber sowie zahlreiche Vertreter der Polizei aus Memmingen, Mindelheim, Bad Wörishofen, der Kriminalpolizei und der Grenzpolizei Memmingen teilnahmen, wurde ein erfreulicher Rückblick auf die Sicherheitslage im Landkreis geworfen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die registrierten Straftaten sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent gesunken. Damit liegt die Gesamtzahl bei 3848 Fällen. Das ist ein echter Lichtblick!
Besonders bemerkenswert ist der Rückgang bei Wohnungseinbruchdiebstählen, die nahezu halbiert wurden. Das gibt vielen sicherlich ein Gefühl der Sicherheit zurück. Aber auch andere Delikte wie Straßen- und Gewaltkriminalität zeigen positive Entwicklungen. Komischerweise hat sich jedoch der Vermögensschaden durch Callcenterbetrug verringert, von rund 342.000 Euro auf etwa 283.000 Euro. Es ist ein bisschen ironisch, denn gleichzeitig gab es einen Anstieg bei den Fallzahlen in diesem Bereich – ein echtes Dilemma.
Verkehrssicherheit unter der Lupe
Ein weiterer Punkt, der beim Sicherheitsgespräch angesprochen wurde, sind die Verkehrsunfälle im Landkreis. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle stieg von 3776 im Jahr 2024 auf 3928 im Jahr 2025. Warum? Hauptsächlich durch nicht angepasste Geschwindigkeit und Missachtung des Sicherheitsabstands. Das sind Probleme, die uns allen bekannt vorkommen – man kennt das ja. Auf der positiven Seite sank die Zahl der Schwerverletzten von 159 auf 120, und auch die Zahl der Verkehrstoten ging von neun auf fünf zurück. Das sind erfreuliche Nachrichten, die zeigen, dass doch etwas in Bewegung ist.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt und der Polizei wird immer wieder als Schlüssel zum Erfolg hervorgehoben. Diese enge Kooperation scheint tatsächlich Früchte zu tragen. Die Aufklärungsquote liegt jetzt bei 68 Prozent und liegt damit über dem bayernweiten Durchschnitt von 66 Prozent. Klar, da gibt’s immer noch Luft nach oben, aber das ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Ein Blick in die Zukunft
Wenn man die Zahlen im Zehn-Jahres-Vergleich betrachtet, wird deutlich, dass sich die Sicherheitslage im Unterallgäu kontinuierlich verbessert hat. Dennoch gibt es Herausforderungen, die nicht zu ignorieren sind. Die Entwicklungen im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind ein Beispiel dafür. Hier gab es im Jahr 2024 einen Höchststand, der 2025 um 15,2 Prozent zurückging. Man fragt sich, was in der Gesellschaft vor sich geht, dass solche Taten überhaupt stattfinden. Das ist ein vielschichtiges Thema, das alle angeht.
Insgesamt zeigt sich, dass der Unterallgäu auf einem guten Weg ist, auch wenn es noch einiges zu tun gibt. Aber hey, jeder kleine Schritt zählt, oder? Bei so vielen positiven Entwicklungen könnte man fast optimistisch in die Zukunft blicken. Und das ist doch wirklich etwas, worüber man sich freuen kann!
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