Heute ist der 21.05.2026 und die Stadt Oettingen in Augsburg darf sich über eine glänzende Auszeichnung freuen. Der Bezirk Schwaben hat das Hotel Krone, das mit seiner jahrhundertealten Geschichte bis ins Jahr 1424 zurückreicht, für die vorbildliche Sanierung mit dem Denkmalpreis (Anerkennungspreis) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde am Donnerstagabend in einem feierlichen Rahmen verliehen, und Bezirkstagspräsident Martin Sailer überreichte die Preise an insgesamt sieben Preisträger. Ein schöner Abend, der die Wertschätzung für Architektur und Denkmalpflege in unserer Region widerspiegelt.
Das Hotel Krone ist nicht nur das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, sondern auch ein echtes Schmuckstück, das nach jahrzehntelangem Leerstand und behördlicher Schließung von der Stadt Oettingen erworben und nachhaltig saniert wurde. Die Jury des Denkmalpreises, die sich aus Experten der Bezirksheimatpflege und des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege zusammensetzt, hatte in diesem Jahr 14 Objekte zur Auswahl. Die Sanierung des Hotels Krone sticht besonders hervor, weil sie die historische Bausubstanz geschickt mit einem modernen Hotelanbau in Holzmodulbauweise verbindet. Ein wahrer Balanceakt!
Ein Denkmal für die Ewigkeit
Der Kronensaal mit seinem beeindruckenden Zollingergewölbe ist das Herzstück des Gebäudes und wird als bauhistorisch immens bedeutend beschrieben. Das Bürgerfest, bei dem die Sanierung präsentiert wurde, war ein voller Erfolg und eine wunderbare Gelegenheit für die Bürger, das restaurierte Hotel zu besichtigen und zu würdigen. Bürgermeister Thomas Heydecker äußerte sich sehr positiv über die Auszeichnung und die erfolgreiche Umsetzung des Projekts. Es ist einfach schön zu sehen, wie alte Gebäude neues Leben eingehaucht bekommen!
Als Teil der Preisverleihung wurden auch Architekturpreise an Projekte in den Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg vergeben. Der erste Denkmalpreis ging an Michaela Schütz für die Sanierung des ehemaligen Kuratenhauses in Boos-Reichau, während der zweite Preis an Christian und Veronika Groß, Armin Schropp und Franziska Kreft für die Restaurierung des Klosters Mussenhausen in Markt Rettenbach verliehen wurde. Die Marktgemeinde Rettenbach erhielt zusätzlich einen Anerkennungspreis für die Restaurierung des ehemaligen Fugger-Amtshauses – allesamt Projekte, die mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurden.
Ein Zeichen für die Baukultur
Das Engagement für die Erhaltung und Pflege der bayerischen Baukultur wird durch solche Auszeichnungen wie den Denkmalpreis, der seit 2002 jährlich vergeben wird, deutlich. Es zeigt nicht nur, dass alte Gebäude und deren Geschichten wichtig sind, sondern auch, dass die Verbindung von Tradition und Moderne eine Bereicherung für unsere Städte darstellt. Es ist ein Zeichen, dass auch in Zeiten der Schnelllebigkeit die Wurzeln unserer Kultur nicht vergessen werden.
Schließlich, und das ist sicher nicht zu vernachlässigen, spielt auch die digitale Welt eine Rolle. Auf den Webseiten, die über die Denkmalpreise berichten, werden zum Beispiel notwendige Cookies gesetzt, um die Funktionalität zu gewährleisten. Das klingt vielleicht nicht so spannend, aber es ist ein wichtiger Teil der modernen Informationsverbreitung. Cookies, die in Reaktion auf Nutzeraktionen gesetzt werden, sorgen dafür, dass alles rund läuft, wenn man sich über solche Preisverleihungen informiert.
So bleibt nur zu hoffen, dass die Begeisterung für Denkmalpflege und architektonische Schönheit weiterhin wächst und viele weitere Projekte in der Region inspiriert. Die Oettinger Krone hat auf jeden Fall ein Zeichen gesetzt!