Neuer Vorstand bringt frischen Wind ins Ökomodell Achental
Ein frischer Wind weht durch den Verein Ökomodell Achental! Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung wurde Herbert Strauch, der Bürgermeister von Übersee, einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Stefan Schneider an, der sich bis zur kommenden Neuwahl im Herbst in der Rolle des ersten Vorsitzenden hält. Diese Neuwahlen sind das Resultat der Kommunalwahlen und der damit verbundenen Wechsel in mehreren Rathäusern der Region. Ein Grund zur Freude, möchte man meinen!
Martina Gaukler, die Bürgermeisterin von Staudach-Egerndach, wurde ebenfalls einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und folgt damit auf Andreas Scheck, den Bürgermeister von Marquartstein. Neuer Schatzmeister ist nun Johannes Weber aus Unterwössen, der das Amt von Ludwig übernommen hat – dessen Nachnamen wir hier jedoch nicht kennen. Irgendwie mysteriös, oder? Aber zurück zur Versammlung: Es wurde ein Rückblick auf die Vereinsarbeit im Jahr 2026 geworfen, der sicherlich interessante Einblicke bot.
Ein neuer Vorstand für frische Ideen
Ein paar Monate später, Ende April 2026, hat der Gesamtvorstand des Ökomodell Achental e.V. gleich drei neue Bürgermeister aufgenommen: Andreas Schultes aus Bergen, Thomas Müllinger aus Schleching und eben Johannes Weber. Diese Veränderungen stimmen mit den Kommunalwahlen im März 2026 überein, bei denen in drei der neun Mitgliedsgemeinden neue Bürgermeister gewählt wurden. Ein echter Generationswechsel, könnte man sagen!
Bei dieser Sitzung verabschiedete der zweite Vorsitzende Andreas Scheck die ausscheidenden Bürgermeister – Josef Loferer aus Schleching, Ludwig Entfellner aus Unterwössen und Stefan Schneider aus Bergen. Es ist schon bemerkenswert, wie viele neue Gesichter nun im Vorstand vertreten sind, denn frische Ideen sind immer willkommen, besonders in einem Verein, der sich so stark für die nachhaltige Entwicklung der Region einsetzt.
Projekte und Herausforderungen
Ein besonders spannendes Projekt, das die Mitglieder in den letzten Jahren verfolgt haben, ist „Almen.Leben.Achental“. Projektmanagerin Christiane Mayr und Gebietsbetreuerin Magdalena Bahr berichteten über den aktuellen Stand. Ziel ist es, die traditionelle Almwirtschaft zu erhalten und die Biodiversität zu fördern. So sollen die Kulturlandschaften im Achental langfristig gesichert und weiterentwickelt werden. Das klingt doch nach einer wichtigen Aufgabe, oder?
Doch die Herausforderungen stehen nicht still! Die Finanzierung von Maßnahmen ist erschwert, und die Notwendigkeit, mehr Handlungsbedarf zu leisten, als Mittel vorhanden sind, wird immer drängender. Dazu kommt, dass es weniger Landwirte gibt, die ihre Kühe auf die Almen bringen, und die klimatischen Veränderungen machen die Sache nicht einfacher. Wer hätte gedacht, dass der Klimawandel uns auch auf dem schönen Land so direkt trifft? Die Vorstandsmitglieder sehen daher Unterstützungsbedarf, insbesondere bei der Vermittlung von Tieren und Almflächen sowie bei der Suche nach Helferinnen und Helfern für Schwendaktionen.
Ein Blick auf die Zukunft
Das Ökomodell Achental verfolgt seit Jahren einen nachhaltigen Entwicklungsansatz und hat dabei nicht den Mut verloren, auch nach Rückschlägen und Problemen weiterzumachen. Die Region zwischen Schleching und Grabenstätt am Chiemsee zieht Besuchergruppen aus aller Welt an, die sich über den nachhaltigen Aufbau einer Region informieren möchten. Es ist eine schöne Sache zu sehen, wie sich die Region für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft engagiert und gleichzeitig die kleinstrukturierte Landwirtschaft sichert. Ein echtes Vorbild für andere!
Die Zukunft bleibt spannend und herausfordernd, doch die Mitglieder des Ökomodell Achental sind fest entschlossen, mit Innovation, Mut und Engagement den Weg weiterzugehen. Und wer weiß, vielleicht stehen uns noch einige großartige Ideen und Projekte bevor, die das Achental zu einem noch lebenswerteren Ort machen!
