Heute ist der 13.05.2026 und die Atmosphäre im Rathaus von Unterwössen war am Montagabend vergangener Woche so elektrisierend wie ein frischer Bayerischer Frühlingswind. Johannes Weber, der neue Bürgermeister, wurde feierlich vereidigt. Ein Moment, der sowohl für ihn als auch für die etwa 35 Zuhörer im Raum von großer Bedeutung war. Die Anwesenden lauschten gespannt, als er einen Rückblick auf seine politische Laufbahn gab, die 2014 ihren Anfang nahm. Er sprach über Herausforderungen und Erfolge und blickte voller Zuversicht auf die kommenden Jahre.
Die Sitzung, die um 19 Uhr begann, war ein echtes Spektakel. Walter Bauer von der OWG wurde als Zweiter Bürgermeister und Andrea Größ von der CSU als Dritte Bürgermeisterin vereidigt. Das Ganze geschah unter den aufmerksamen Augen von Ludwig Entfellner, dem ehemaligen Bürgermeister, der von 2014 bis 2026 am Ruder war. Seine Anwesenheit verlieh der Zeremonie eine besondere Note. Gabriele Neubert von Bündnis 90/Die Grünen übernahm die Vereidigung von Weber, was den Moment noch feierlicher machte.
Wichtige Leitlinien für die Zukunft
Johannes Weber stellte während seiner Ansprache sechs Leitlinien für die Wahlperiode von 2026 bis 2032 vor. Diese Leitlinien sind mehr als nur Worte; sie spiegeln die Vision eines lebendigen Dorfes für alle Generationen wider. Von der Verbesserung der Infrastruktur über die Stärkung der Gemeindeeinrichtungen bis hin zu Investitionen in Kinder und Familien – hier ist ganz klar, dass der Fokus auf der Gemeinschaft liegt.
- Infrastruktur (Straßen, Kanalsanierung, Digitalisierung)
- Starke Gemeindeeinrichtungen (Wasserwerk, Bauhof, Feuerwehren)
- Investitionen für Kinder, Jugendliche und Familien
- Pflege und Versorgung im Alter
- Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft
- Lebendiges Dorf für alle Generationen
Besonders lobte Weber die Arbeit der Feuerwehren, die sich in einem Einsatz am Saurüsselkopf bewährt hatten. Die Einsatzkräfte leisten beeindruckende Arbeit, und das verdient Anerkennung – ein Punkt, der in der Versammlung großen Anklang fand.
Der neue Gemeinderat
Sieben neue Mitglieder wurden in den Gemeinderat berufen, darunter Tobias Maier und Helmut Bachmann von der WM, Stefan Steiner von der OWG, Michael Weickl und Andreas Nieß von der CSU, Andy Bär von der FDP/UWW sowie Florian Demmel von Bündnis 90/Die Grünen. Es war eine bunte Mischung, die frischen Wind in die Gemeindepolitik bringen dürfte.
Das Abstimmungsergebnis für die Positionen des Zweiten und Dritten Bürgermeisters war klar. Walter Bauer erhielt 12 von 17 Stimmen, ebenso wie Andrea Größ. Beide gingen mit einem klaren Mandat in ihre neuen Ämter. Bauer versprach, die Belange beider Ortsteile gleichwertig zu vertreten, während Größ ihr Engagement für die Gemeinde betonte.
Ein solches Ereignis, bei dem neue Gesichter und frische Ideen aufeinanderprallen, lässt einen optimistisch in die Zukunft blicken. Unterwössen hat einen neuen Kurs eingeschlagen und es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln werden. Die Herausforderungen sind nicht gering, aber mit einem engagierten Team an der Spitze wird die Gemeinde sicherlich neue Wege gehen.
