Ein frischer Wind weht am Starnberger Bahnhof See: Am 6. März 2026 wurde eine neue, moderne Toilettenanlage eingeweiht, die sowohl Einheimischen als auch Touristen ein stimmiges Angebot bietet. Bürgermeister Patrick Janik (CSU, UWG) war stolz, die barrierefreie Anlage mit drei Unisex-Kabinen zu präsentieren. „Wir haben da etwas Gutes für unsere Bürgerinnen und Bürger geschaffen“, betonte Janik bei der Eröffnung.

Die vorherige Toilettenanlage war seit über 20 Jahren ein Ärgernis. Aufgrund von Missständen und der Schließung der alten sanitären Einrichtungen war der Bedarf an einer neuen Lösung überdeutlich. Die neuen Toiletten, die am Busbahnhof untergebracht sind, kosten für die Benutzung einen Euro. Praktisch: Die Bezahlung ist auch mit Bankkarte, Handy oder Smartwatch möglich. Thomas Kursawe vom Starnberger Inklusionsbeirat begrüßte die Investition ebenfalls und wies darauf hin, wie wichtig Barrierefreiheit in der Region ist.

Modern und vandalismussicher

Was die neue Toilettenanlage besonders macht, ist die vandalismussichere Bauweise. Die Fassade aus dunklem Grünem Glas und die robusten Stahltüren stellen sicher, dass die Anlage auch gegen übliche Vandalismusakte gewappnet ist. Dazu wurden die Innenwände mit einer speziellen „Easy-Clean-Beschichtung“ und einem Anti-Graffiti-Schutz versehen, was eine unkomplizierte Reinigung ermöglicht. Die tägliche Pflege der Toiletten erfolgt sogar zweimal täglich, um stets optimale Hygiene zu gewährleisten.

Die gesamte Investition von rund 422.000 Euro wurde durch eine Förderung von 232.800 Euro seitens der Regierung von Oberbayern im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ erleichtert. Die restlichen Kosten wurden von der Stadt Starnberg getragen. „Starnberg betreibt insgesamt sechs öffentliche Toilettenanlagen, die oft mit Vandalismus zu kämpfen haben. Daher war es uns wichtig, auf entsprechende Materialien und Technologien zu setzen,“ erklärte Janik und verwies auf moderne Techniken wie kontaktlose Spülungen und automatisierte Wasserhähne, die nicht nur den Komfort, sondern auch die Hygiene erhöhen. Diese Strategien sind entscheidend, um die Attraktivität der öffentlichen Toiletten zu verbessern und Vandalismus zu verringern, wie auch die Plattform CWS darstellt.

Ein Schritt in die Zukunft

Die alte, heruntergekommene WC-Anlage wird nun endgültig geschlossen. Diese Maßnahme stellte auch eine Antwort auf die Probleme dar, die bereits seit rund 15 Jahren bekannt waren. Der Seniorenbeirat hatte damals schon versucht, Verbesserungen zu erzielen, jedoch blieben diese Initiativen ohne greifbare Erfolge.

Als erster Benutzer der neuen Einrichtung erwies sich übrigens Günther Lehnart aus Zürich, der noch vor der offiziellen Eröffnung den Komfort der neuen Kabinen genießen durfte. Wer also demnächst am Starnberger Bahnhof See vorbei schaut, kann sich auf ein sauberes und einladendes Erlebnis gefasst machen.

Insgesamt liefert die neue Toilettenanlage ein gutes Beispiel dafür, wie essenziell die Beachtung von Hygiene und Barrierefreiheit in der öffentlichen Infrastruktur ist. Sie stellt einen wertvollen Beitrag zum Wohlfühlen in Starnberg dar – für Einheimische und Touristen gleichermaßen.

Für nähere Details kann man sich die ausführlichen Berichte auf Süddeutsche und Merkur durchlesen, und für Informationen über Vandalismusschutz in öffentlichen Toiletten bietet CWS wertvolle Einblicke.