Rettung für die Stege: Starnberger See feiert die Rückkehr der Erholungsoasen
Heute ist der 6.07.2026, und während wir am Starnberger See verweilen, gibt es Neuigkeiten, die vor allem die Besucher des beliebten Erholungsgeländes Paradies betreffen. Die Stege, die über Jahre hinweg ein beliebter Anlaufpunkt für Spaziergänger, Nordic Walker und Wassertreter waren, waren zuletzt in einem bedauerlichen Zustand. Die Stadt München, als Eigentümerin des Geländes, hatte die Stege kürzlich gesperrt, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten – und das führte zu verständlichem Unmut.
Cathrin Dierks, die Kioskbetreiberin vor Ort, war sichtlich verärgert über die Maßnahmen. Auch viele Gäste äußerten ihren Unmut. Besonders Steg 4 war stark beschädigt und wurde bereits im Sommer 2025 wegen „Holzzersetzungsprozessen“ in den Stützhölzern gesperrt. Die anderen Stege, nämlich 1 bis 3, wiesen ebenfalls erhebliche Mängel auf, die die Sicherheit gefährdeten. Burkhardt Schütz, der Vorsitzende des Kneippvereins Starnberg, kritisierte die jahrelange Vernachlässigung und verwies darauf, dass die Vereinsmitglieder den ersten Steg regelmäßig für ihre Aktivitäten nutzen.
Ein Lichtblick für die Stege
Doch nun gibt es Hoffnung! Laut einem Artikel vom 20. Mai 2026 haben Bürgerproteste und das Engagement eines Unternehmens dazu geführt, dass die Entscheidung getroffen wurde, die gesperrten Stege nicht abzureißen, sondern stattdessen zu reparieren. Die Münchener Firma Lynberg, die sich auf modulare Holzhäuser spezialisiert hat, hat sich bereit erklärt, die Instandsetzungsarbeiten kostenlos zu übernehmen. Was für eine großartige Nachricht für die Region!
Die Reparaturarbeiten an Steg 1 sollen bereits am 19. Mai beginnen, und die Stadt München gab bekannt, dass alle drei Stege bis Mitte Juni wieder der Öffentlichkeit zugänglich sein sollen. Für die Stege 2 und 3 ist eine Fertigstellung in den nächsten drei bis vier Wochen geplant – das ist wirklich ein Grund zum Feiern! Bürgermeister Rainer Schnitzler hatte den Gemeinderat über den Zustand informiert, und die Unterschriftenaktion des Starnberger Kneippvereins, die rund 4.000 Unterschriften sammelte, hat anscheinend wirklich Wirkung gezeigt.
Feierliche Stimmung in Sicht
Ein Grund zum Feiern ist auch in Cathrin Dierks‘ Kiosk zu finden. Sie kündigte bereits eine Feier zur positiven Entwicklung an. Man kann sich vorstellen, wie die Freude unter den Anwohnern und Besuchern steigen wird, wenn die Stege endlich wieder in voller Pracht erstrahlen! Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer hat zudem bestätigt, dass für das nächste Jahr ein barrierefreier Seezugang geplant ist – das ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
Die ganze Situation rund um die Stege spiegelt nicht nur die Herausforderungen der Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen wider, sondern auch das Engagement der Gemeinschaft, die für den Erhalt ihrer Freizeitmöglichkeiten kämpft. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen die Natur und die Erholung im Freien schätzen, sind solche Initiativen von unschätzbarem Wert. Und während wir auf die Wiedereröffnung der Stege warten, bleibt nur zu hoffen, dass die Stadt künftig schneller auf solche Probleme reagiert. Denn eines ist klar: Der Starnberger See und seine Umgebung sind eine Oase der Erholung, die es zu bewahren gilt.
Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.


