Heute, am 7. Juli 2026, hat sich in Starnberg die politische Landschaft des Landkreises ein Stück weit verändert. Bei der Kreisvertreterversammlung im Andechser Klostergasthof wurde Ludwig Horn zum neuen CSU-Kreisvorsitzenden gewählt. Diese Wahl war notwendig geworden, nachdem Dr. Ute Eiling-Hütig, die bisherige Vorsitzende, das Amt niederlegte, um Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz zu werden. Ein Schritt, der sicherlich nicht nur für sie, sondern auch für die CSU im Landkreis Starnberg eine große Veränderung mit sich bringt.

Der Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Eva Maria Klinger, eine der stellvertretenden Kreisvorsitzenden, die die Delegierten und Gäste willkommen hieß. Unter ihnen waren prominente Gesichter wie MdB Michael Kießling und Bgm. Georg Scheitz. Die Atmosphäre war geprägt von Aufbruch und frischem Wind, als Horn ohne Gegenkandidat zur Wahl antrat. Bei 88 abgegebenen Stimmzetteln erhielt er beeindruckende 87 Ja-Stimmen, was seine Rückendeckung durch die Parteikollegen eindrucksvoll unter Beweis stellte. Ein Wahlergebnis, das für ihn gleichsam Freude und Verantwortung bedeutete. „Ich bin überwältigt von dem Vertrauen“, äußerte er sich nach der Wahl, und es war klar, dass der neue Vorsitzende bereit ist, die Zügel in die Hand zu nehmen.

Politische Ziele und Visionen

In seiner Bewerbungsrede konzentrierte sich Horn auf den Zusammenhalt an der Basis – vor Ort und im Kreisverband. Ein wichtiges Anliegen, denn nur gemeinsam kann man die Herausforderungen meistern, die da draußen auf uns warten. Er sprach über die politischen Ziele in den Bereichen Bildung, Familien, Landwirtschaft und Gesundheit und betonte, wie wichtig es ist, „näher am Menschen“ zu sein. Dynamik durch Arbeitskreise und Klausurtagungen sollen dazu beitragen, den direkten Kontakt zu den Bürgern zu stärken. Es wird spannend sein zu sehen, wie er diese Visionen in die Tat umsetzen kann.

Nach der Wahl wurde Horn von Eva Maria Klinger mit einer Neuausgabe einer Starnberger-See-Literatur beschenkt. Ein symbolischer Akt, der die Verbundenheit zur Region unterstreicht. Michael Kießling überreichte ihm eine „Berliner Stärkung“ und informierte gleichzeitig über die 34 Punkte der aktuellen Reformvorschläge der Regierungskoalition im Bund. Das zeigt, dass Horn nicht nur auf lokaler Ebene, sondern auch im größeren politischen Kontext anknüpfen möchte.

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Ein neuer Anfang

Horn wird das Amt zunächst für rund ein Jahr übernehmen, bevor reguläre Neuwahlen des gesamten Kreisvorstands anstehen. Mit frischem Elan plant er, gemeinsam mit seinem Team wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Zu den ersten Gratulanten nach der Wahl gehörten unter anderem Eva-Maria Klinger, Michael Kießling, Harald Schwab und Manfred Herz – ein Zeichen der Einheit und des gemeinsamen Anpackens, das in der CSU oft so wichtig ist.

Die CSU im Landkreis Starnberg steht also vor einer spannenden Zeit. Mit Ludwig Horn an der Spitze und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Bürger kann man nur hoffen, dass die neuen Impulse frischen Wind in die politische Arbeit bringen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die nächsten Monate entwickeln werden – aber eines steht fest: Die Basis ist motiviert, und die Zeichen stehen auf Veränderung.

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