In der malerischen Umgebung Starnbergs, wo Kunst und Natur sich harmonisch vereinen, öffnet die talentierte Künstlerin Susanne Mansen erneut die Türen zu ihrer kreativen Welt. Auf der Suche nach einem Rückzugsort von der Informationsflut des Internets, hat sie ein aufgelassenes Industriegebäude hinter dem Possenhofener Bahnhof entdeckt, das nun zur Bühne für ihre eindrucksvollen Rauminstallationen geworden ist.
Susanne Mansen, geboren 1959 in Flensburg und aufgewachsen in Reutlingen, hat ihre künstlerische Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in München absolviert. Seit 1992 ist sie Meisterschülerin und hat sich im Laufe ihrer Karriere einen Namen gemacht, der weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist. Ihre Werke kombinieren oft Tier- und Menschengestalten und spiegeln ihre intuitive und spontane Herangehensweise an den kreativen Prozess wider.
Kunst in den Offenen Ateliers
In diesem Jahr nimmt Mansen bereits zum zwanzigsten Mal an den „Offenen Ateliers“ teil, die am 25./26. April und 2./3. Mai stattfinden. Diese Veranstaltung hat sich zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturszene entwickelt und findet in diesem Jahr zum 28. Mal statt. Die Türen zu den Ateliers öffnen sich jeweils von 14 bis 19 Uhr für Kunstliebhaber und Neugierige.
Die diesjährige Ausstellung trägt den Titel „Hiersein und Tiersein – Zufallsbekanntschaften“ und zeigt Mansens unverwechselbare Zeichnungen, die oft auf textilen Untergründen entstehen. Ihre Werke sind geprägt von verästelten Linien und labyrinthischen Wegen, die zu überraschenden Begegnungen mit tierischen Gestalten und Pflanzen führen. Ergänzt werden ihre Zeichnungen durch aufgestickte Wörter, die eine zusätzliche Dimension hinzufügen.
Künstlerische Zusammenarbeit und Beliebtheit
Besonders beliebt sind ihre bunten Fliesen mit Tiermotiven, die sie zusammen mit der Keramikerin Ute Beck gestaltet. Diese Werke sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern bieten auch einen handwerklichen Aspekt, der die Kunst von Mansen einzigartig macht. Ihre Arbeiten sind nicht nur in Pöcking zu sehen, sondern werden auch von der Münchner Galerie Françoise Heitsch vertreten.
Zusammen mit anderen talentierten Künstlern, wie Johannes Hofbauer, Ina Kohlschovsky, und viele mehr, wird die Kunstszene während der „Offenen Ateliers“ lebendig. Mansen schafft es, durch ihre Werke eine Verbindung zwischen Mensch und Tier herzustellen und lädt die Besucher ein, ihre eigene Interpretation der Kunst zu entdecken.
Das Atelier von Susanne Mansen in Pöcking mag für Besucher ungeeignet sein, doch ihre Kunstwerke finden einen Platz im Herzen der Menschen, die die „Offenen Ateliers“ besuchen. Hier wird Kunst lebendig und spürbar – ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.