Die Brunnangerhalle in Starnberg, ein Bau aus den 1980er Jahren, steht vor einem großen Umbruch. Anstatt wie ursprünglich geplant, einer Generalsanierung zu unterziehen, wird nun erwogen, einen Neubau zu realisieren. Vizebürgermeisterin Angelika Kammerl hat dies bestätigt und ein externes Planungsbüro mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Diese Untersuchung soll nicht nur die Kosten für einen Neubau ermitteln, sondern auch geeignete Grundstücke ausfindig machen.

Die ursprüngliche Kostenschätzung für die Generalsanierung lag bei 12,4 Millionen Euro, doch die Zahl ist mittlerweile auf 15,6 Millionen Euro gestiegen. Diese Steigerungen sind nicht nur auf die allgemeinen Baupreissteigerungen zurückzuführen, sondern auch auf die komplexe Architektur der Halle. Angelika Kammerl hat angemerkt, dass ein Neubau eventuell sogar günstiger sein könnte – vielleicht in einer Modulbauweise. Das klingt nach einer spannenden Möglichkeit!

Die Fragen des TSV Starnberg

Der TSV Starnberg, der die Halle intensiv nutzt, ist aufgeschlossen gegenüber dem Gedanken eines Neubaus. Ein solcher Schritt würde es ermöglichen, den Betrieb ohne Unterbrechungen fortzuführen. Nach der Inbetriebnahme eines neuen Gebäudes könnte das Grundstück an der Brunnangerstraße verkauft werden, das derzeit dem TSV gehört. Für den Verein ist eine Dreifachhalle mit den Standardmaßen 45 x 27 Metern erforderlich, zudem Umkleideräume, Lager, Büros, ein Fitnessstudio, ein Tanzstudio und Gastronomie. Das klingt nach einem richtigen Sportzentrum!

Die geplante Generalsanierung der Halle ist für die Jahre 2028 und 2029 vorgesehen. Während dieser Zeit wäre die Halle nicht nutzbar, was die Suche nach einer Interimslösung notwendig macht. Eine Traglufthalle auf dem TSV-Gelände am Riedener Weg könnte eine Option sein, allerdings würden damit hohe Kosten verbunden sein. TSV-Präsident Hans Michael Jungwirth hat bereits zwei mögliche Flächen für einen Neubau ins Spiel gebracht: das TSV-Gelände oder eine städtische Fläche am Riedener Weg. Das zeigt, dass man auf allen Ebenen ernsthaft über die Zukunft nachdenkt.

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Finanzierung und Perspektiven

Jungwirth hat auch angedeutet, dass er gesprächsbereit ist, wenn es um die Finanzierung geht. Es wird sogar in Erwägung gezogen, das Grundstück an der Brunnangerstraße einzubringen, um eventuell ein zweites Gebäude zu finanzieren. Die finanzielle Planung ist in der jetzigen Zeit, wo die Preise steigen, besonders herausfordernd. Man fragt sich, wie es weitergeht, und welche Lösungen gefunden werden können, um eine geeignete Halle zu errichten, die den Bedürfnissen des Vereins gerecht wird.

Insgesamt steht die Brunnangerhalle an einem Wendepunkt. Die Überlegungen zum Neubau sind nicht nur eine Frage der Kosten, sondern auch der Zukunft der sportlichen Infrastruktur in Starnberg. Die Stadt und der TSV Starnberg arbeiten Hand in Hand, um die bestmögliche Lösung zu finden. Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse die Machbarkeitsstudie bringen wird und wie sich die Pläne konkret entwickeln.

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