Heute ist der 7.07.2026, und in Schweinfurt gibt es Grund zur Freude! Lukas Wulkesch, ein Bachelorstudent der Kunststoff- und Elastomertechnik an der THWS, hat kürzlich den Förderpreis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft für seine beeindruckende Bachelorarbeit erhalten. Das Thema seiner Arbeit, „Abhängigkeit der Qualität von Naturkautschuk und Vulkanisaten vom Erntezeitpunkt“, stellt eine spannende Untersuchung dar, die sich mit dem Einfluss des Erntezeitpunkts auf die Eigenschaften von Gummimaterialien beschäftigt. Die Ergebnisse sind nicht nur theoretisch interessant, sie haben auch praktische Relevanz, insbesondere für die Entwicklung und Herstellung von Tischtennisschlägerbelägen.

Die Preisverleihung fand am 19. Juni im Rahmen der 116. Tagung der Regionalgruppe Süd der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft am THWS-Campus Röntgenring statt. Lukas Wulkesch konnte sich über eine Auszeichnung in Höhe von 500 Euro freuen. Prof. Dr. Volker Herrmann von der THWS, der die Arbeit betreute, lobte die klare Struktur und die sorgfältigen Wiederholungsmessungen, die Lukas in seine Studie einfließen ließ. Diese Anerkennung ist nicht nur ein schönes Stück Papier – sie ist der Lohn für harte Arbeit und Engagement.

Ein Blick in die Vulkanisation

Doch was genau steckt hinter dem Begriff Vulkanisation? Diese Technik, die 1839 von Charles Goodyear entwickelt wurde, beschreibt den Prozess, durch den thermoplastische Natur- oder Synthesekautschuke in elastomere Kunststoffe, also Gummi, umgewandelt werden. Dabei entstehen durch kovalente Vernetzungen zwischen den Makromolekülen der Kautschuke elastische Eigenschaften. Es ist faszinierend, wie ein scheinbar simples Material wie Gummi durch diesen Prozess an Qualität und Haltbarkeit gewinnt!

Die Vulkanisation kann auf verschiedene Weisen erfolgen – die klassische Variante nutzt Schwefel und erfolgt durch Erhitzen der Kautschukmischung mit verschiedenen Zusätzen bei Temperaturen zwischen 120 und 160 °C. Das Ergebnis? Ein Material, das nicht nur dehnbar ist, sondern auch eine hohe Reißfestigkeit und Beständigkeit gegenüber Alterung und Witterung aufweist. Ein echter Alleskönner!

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Ein Blick in die Zukunft

Nach seinem Abschluss wird Lukas Wulkesch seine berufliche Laufbahn im Bereich der Entwicklung von Thermoplastischen Elastomeren beginnen. Die Zukunft scheint vielversprechend: Mit seinen neu gewonnenen Erkenntnissen aus der Bachelorarbeit und dem Förderpreis im Rücken hat er einen soliden Grundstein gelegt. Vielleicht wird er eines Tages an innovativen Lösungen arbeiten, die die Welt der Kunststofftechnik revolutionieren – und das alles begann mit einer einfachen Frage nach der Qualität von Gummimaterialien. Wer weiß, was die nächsten Jahre bringen!

Die Welt der Kautschukwissenschaften und -technologie ist voller Möglichkeiten, und Lukas Wulkesch hat mit seiner ausgezeichneten Arbeit einen wichtigen Schritt gemacht, um sich in dieser spannenden Branche zu etablieren. Wir dürfen gespannt sein, welche weiteren kreativen Köpfe aus der THWS in Zukunft solche Höhen erreichen werden.

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