Der 20-jährige Stürmer Dustin Forkel wechselt in der Rückrunde auf Leihbasis von Jahn Regensburg zu Schweinfurt 05. Dies wurde nach einem eher enttäuschenden halben Jahr in Regensburg beschlossen. Forkel, der insgesamt nur elf Partien für den Jahn absolvierte, konnte die erhoffte Verstärkung nicht bieten, was schließlich zu einem Leihabbruch und Rückkehr zum 1. FC Nürnberg führte. Nürnbergs Sport-Vorstand Joti Chatzialexiou erklärte, dass Forkel nicht wie gewünscht zum Einsatz kam und ihm in Schweinfurt mehr Spielpraxis ermöglicht werden soll, wie kicker.de berichtet.
In den letzten Wochen war Forkel bei Jahn Regensburg nur sporadisch beschäftigt. Seit Oktober kam er nur zu zwei Einsätzen, die zusammengenommen gerade einmal 25 Minuten dauerten. In den letzten beiden Spielen fand er sich nicht einmal im Kader wieder. „Konstante Spielzeit ist für seine Weiterentwicklung entscheidend“, äußerte Jahn-Sportdirektor Alexander Schmalhofer. Forkel selbst sagte, dass er sich in Regensburg wohlgefühlt hat, jedoch mehr Spielpraxis sammeln möchte. Der SSV Jahn und Forkel trennen sich somit nach nur einem halben Jahr, und der Wechsel zu Schweinfurt soll eine neue Perspektive bieten, wie liga3-online.de analysiert.
Neue Herausforderung bei Schweinfurt
Der SC Schweinfurt begrüßt Forkel als vierten Winter-Neuzugang, nachdem bereits Nikolaos Vakouftsis, Mustafa Özden und Winners Osawe hinzugekommen sind. Mit derzeit nur 16 Punkten und sechs Zählern Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz ist Schweinfurt momentan auf den letzten Platz in der Tabelle. Geschäftsführer Markus Wolf betont Forkels Stärken: sein Tempo und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor sollen der Mannschaft jetzt helfen, aus der Krise zu kommen.
Forkel selbst freut sich auf die neue Herausforderung und ist bestrebt, den Schweinfurter Fans zu zeigen, was in ihm steckt. „Ich möchte der Mannschaft helfen“, äußerte er optimistisch. Sein Wechsel kommt zur rechten Zeit, denn die 3. Liga bietet ihm jetzt die Möglichkeit, sich in einem anderen Umfeld weiterzuentwickeln. Die Situation wird auch durch die Tatsache unterstützt, dass Schweinfurt opportun ist, zahlreiche Leihspieler im Kader zu haben, wie die aktuellen Statistiken belegen, die auf transfermarkt.de veröffentlicht sind.
Die Entscheidung, Forkel nach Schweinfurt zu schicken, deutet auf ein gutes Händchen der Nürnberger Verantwortlichen hin. In einer Zeit, wo Spielpraxis für junge Talente entscheidend ist, könnte dieser Schritt sowohl für Forkel als auch für den FC Schweinfurt von großem Wert sein.