Im schönen Landkreis Schwandorf, wo die Traditionen tief verwurzelt sind und die Menschen einander unterstützen, wurde jetzt ein neuer Seniorenbeirat ins Leben gerufen. Die konstituierende Sitzung fand im Sitzungssaal des Landratsamts unter der Leitung von Landrat Thomas Ebeling (CSU) statt – ein Ort, an dem wohl schon viele wichtige Entscheidungen getroffen wurden. Hier wurden die Weichen für die Belange der älteren Generation gestellt. Michael Welnhofer, ein Mann mit Herz und Engagement, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Regina Suttner an, die sich aus der Position zurückgezogen hat. Welnhofer ist seit 1990 Mitglied der AWO in Oberviechtach und hat seit 2020 die Leitung inne – das spricht für seine Erfahrung und sein Engagement.

Helmut Kramer, der stellvertretende Vorsitzende und ebenfalls ein bekanntes Gesicht aus dem Seniorenkreis Stulln, wird Welnhofer unterstützen. Gemeinsam haben sie nun die Aufgabe, den Landrat, die Kreisräte und die Landkreisverwaltung in allen Angelegenheiten, die ältere Mitbürger betreffen, zu beraten. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die sicher nicht immer einfach ist, aber die beiden scheinen gut gerüstet zu sein. Die Geschäftsstelle des Beirats wird von der Seniorenfachstelle des Landratsamts geleitet, was eine zentrale Anlaufstelle für Fragen und Anliegen der Senioren darstellt. Die Amtszeit des Beirats endet im Jahr 2032 – ein langes Engagement, das sich über die gesamte Wahlperiode des Kreistags erstreckt.

Wichtige Termine und Themen

Die Mitglieder des Beirats kommen in der Regel drei bis vier Mal jährlich zusammen. Ein bedeutendes Datum steht bereits fest: Am 15. September findet eine Vollversammlung mit allen kommunalen Seniorenbeiräten im Freilandmuseum Perschen statt. Es wird sicher spannend, die verschiedenen Stimmen und Perspektiven der Senioren aus der Region zu hören. Zudem ist am 25. November eine weitere Sitzung im Landratsamt angesetzt, die in der Planung bereits viele interessante Diskussionen verspricht.

Ein Thema, das Welnhofer besonders am Herzen liegt, ist die Schulung von Senioren im Umgang mit Handys und Computern. In einer Welt, die zunehmend digital wird, ist es unerlässlich, dass auch ältere Menschen nicht den Anschluss verlieren. Hier sieht Welnhofer Handlungsbedarf. Es ist eine Herausforderung, die viele Senioren betrifft – schließlich sind Smartphones und Tablets nicht gerade selbsterklärend. Vielleicht könnte man auch über Workshops nachdenken, um den älteren Generationen den Umgang mit neuer Technik näherzubringen. So könnten sie nicht nur in Kontakt bleiben, sondern auch an der digitalen Welt teilhaben.

VeloCore Medium

Die ehrenamtliche Tätigkeit im Seniorenbeirat ist nicht nur eine Aufgabe, sondern auch eine Möglichkeit, die Lebensqualität der älteren Bürger im Landkreis zu verbessern. Es ist wichtig, dass ihre Stimmen gehört werden und ihre Anliegen ernst genommen werden. In einer Gesellschaft, die manchmal zu sehr auf die Jüngeren fokussiert ist, ist es umso bedeutender, dass die Erfahrungen und Wünsche der älteren Generation Gehör finden. All das geschieht in einem Umfeld, wo sich viele Menschen um ihre Nachbarn kümmern und die Gemeinschaft stark ist. Es bleibt spannend, wie sich die Arbeit des neuen Seniorenbeirats entwickeln wird und welche Impulse sie setzen können.

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