Lesefieber in Schwabach: Die 17. Lesemeisterschaft begeistert junge Talente
Am vergangenen Wochenende fand in Schwabach die 17. Lesemeisterschaft statt, ein Event, das die besten Leserinnen und Leser aus den vierten Klassen aller Grundschulen der Stadt zusammenbrachte. Die gemütliche Atmosphäre der Stadtbücherei bot den perfekten Rahmen für diese spannende Veranstaltung, die von den beiden Konrektorinnen Christina Götz von der Johannes-Helm-Grundschule und Franziska Friebe von der Christian-Maar-Grundschule moderiert wurde. Schon beim Betreten der Bücherei spürte man die Aufregung in der Luft – die jungen Talente waren bereit, ihre Lesekünste unter Beweis zu stellen.
Die Jury, bestehend aus Schulamtsdirektorin Döllinger, Oberbürgermeister Reiß und Stadtbücherei-Mitarbeiterin Sedlmeier, hatte eine wichtige Aufgabe vor sich. Bewertet wurden Lesefluss, Betonung, Verständlichkeit und die persönliche Interpretation der Texte. In zwei Runden mussten die Teilnehmenden zeigen, was in ihnen steckt: Zuerst galt es, einen selbst gewählten Text für drei Minuten vorzutragen, gefolgt von einer zweiten Runde, in der sie aus einem unbekannten Buch lesen mussten. Dies war nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Möglichkeit, die eigene Lesefähigkeit zu präsentieren.
Die strahlenden Siegerinnen
Am Ende des Wettbewerbs standen die Gewinnerinnen fest: Aurelia Sum von der Luitpoldschule sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von Amanda Heyd von der Christian-Maar-Schule und Cemre Totoroz von der Johannes-Helm-Grundschule. Die strahlenden Gesichter der Siegerinnen, die Urkunden und Buchpreise von der Buchhandlung Kreuzer erhielten, waren unbezahlbar. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Freude am Lesen gefeiert wird, und das war in diesem Jahr besonders spürbar. Alle Teilnehmenden wurden für ihren Mut und ihr Engagement mit Applaus und Urkunden belohnt – ein schöner Abschluss für einen gelungenen Tag.
Aber das war noch nicht alles. Die Grundschul-Lesemeisterschaft hat in Schwabach eine lange Tradition und findet jährlich statt, um die Bedeutung des Lesens zu verdeutlichen und die Leseerziehung zu fördern. In einer weiteren Veranstaltung, die ebenfalls in der Stadtbibliothek stattfand, konnten wir beobachten, wie sich die Dinge in diesem Jahr entwickelten: Zum ersten Mal traten drei Jungs in den Vordergrund. Tom Stoiber von der Christian-Maar-Schule, Tom Frenzel und Yannick Sachs von der Johannes-Helm-Schule belegten die ersten drei Plätze. Tom Stoiber beeindruckte mit seiner Lesung aus „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende und erhielt dafür nicht nur eine Urkunde, sondern auch ein Rätselkrimibuch – ein wahrer Glücksfall für den jungen Leser!
Ein Wort von den Organisatoren
Die Organisatoren der Veranstaltung, Carola Stöhr, Rektorin der Zwieseltalschule, und ihre Konrektorin Katharina Distler, betonten die Wichtigkeit des Lesens. „Lesen ist Fernsehen mit dem Kopf“, sagte Stöhr und hob hervor, wie wichtig es sei, die Kinder frühzeitig für die Welt der Bücher zu begeistern. Die positive Resonanz der Teilnehmenden und Zuschauer zeigt, dass die Lesemeisterschaft nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch ein Fest der Literatur und des Miteinanders ist.
In einer Zeit, in der digitale Medien immer präsenter werden, ist es schön zu sehen, dass das Lesen nach wie vor einen hohen Stellenwert hat. Die Lesemeisterschaften in Schwabach sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie man Kinder und Jugendliche für das geschriebene Wort gewinnen kann – und das mit viel Herz und Engagement.
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