Heute ist der 26.06.2026 und während die Sonne über dem Rottal-Inn brennt, ist es unerlässlich, dass wir uns dem Thema Wasserverbrauch widmen. Die Stadtwerke Pfarrkirchen haben jüngst einen Aufruf an die Bürger gestartet, um das kostbare Nass zu sparen. Technischer Werkleiter Florian Maier schlägt Alarm: Der Wasserverbrauch liegt aktuell bei etwa 3800 Kubikmetern täglich – das sind immerhin 800 Kubikmeter mehr als im Durchschnitt. Und das, obwohl die fünf Erdbehälter der Stadtwerke nur 4600 Kubikmeter fassen können. Da können wir uns vorstellen, wie schnell die Kapazitäten erreicht sind, wenn wir nicht umdenken.

Die Hitze hat uns fest im Griff und die Auswirkungen sind in der Stadt deutlich spürbar. Bürgermeister Wolfgang Beißmann berichtet von den Herausforderungen, die diese extreme Wetterlage mit sich bringt. Die Bewässerung des Geläufs der Rennbahn aus der Rott ist derzeit ein Ding der Unmöglichkeit, da der Wasserstand einfach zu niedrig ist. Aber auch die städtischen Grünanlagen an der Gartlbergstraße müssen über Brauchwasserbrunnen an der Kläranlage am Leben gehalten werden. Es ist ein schwieriger Balanceakt, der uns alle betrifft.

Tipps zum Wassersparen

Um dieser Situation entgegenzuwirken, gibt es eine Reihe von Empfehlungen, die wir alle beherzigen sollten. Zum Beispiel: Füllt eure Swimming-Pools bitte nicht auf – das wäre eine wahre Wasser-Verschwendung. Auch Rasenflächen brauchen in dieser Zeit weniger Pflege; das bedeutet weniger Bewässerung. Stattdessen sollten wir vielleicht auf die gute alte Eimer- und Schwamm-Methode zurückgreifen, wenn’s um unser Auto geht. Und hey, auch beim Duschen und Zähneputzen lässt sich Wasser sparen: einfach mal zwischendrin den Hahn zudrehen! Das klingt doch ganz machbar, oder?

Ein weiterer Tipp: Obst und Gemüse in einer Schüssel waschen, statt unter fließendem Wasser. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern bringt auch die Möglichkeit mit sich, gleich die Schüssel für den nächsten Salat zu nutzen. Ganz zu schweigen von den Spül- und Waschmaschinen: immer voll beladen und die Eco-Programme nutzen! Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel.

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Die Rolle des Klimawandels

Wir sollten uns auch bewusst sein, dass der Klimawandel nicht nur ein Schlagwort ist, sondern ganz handfeste Auswirkungen hat. Diese Sommer werden heißer, trockener – und das stellt unsere Wasserversorgung vor große Herausforderungen. An heißen Tagen kann der Trinkwasserbedarf der Haushalte um bis zu 60 Prozent steigen. Martin Weyand, der Hauptgeschäftsführer des BDEW, spricht von einem erhöhten Wasserverbrauch für Gartenbewässerung, häufigeres Duschen und ja, die Pools, die wir so gerne nutzen.

Ein durchschnittlicher Aufstellpool hat ein Volumen von rund 6500 Litern – das entspricht dem 54-fachen Tagesbedarf einer Person! Wenn mehrere Pools gleichzeitig befüllt werden, kann das die Wasserversorgungssysteme überfordern. Also, lieber Poolbesitzer, denkt daran, euren Pool nicht während der Hauptverbrauchszeiten zu befüllen. Und eine Poolabdeckung hilft, die Verdunstung zu verringern, was auch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist.

Der Weg in die Zukunft

Die Ratschläge zur Gartenbewässerung sind ebenso wichtig. Morgens vor Sonnenaufgang oder abends nach Sonnenuntergang gießen ist ideal, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Und Pflanzen mit niedrigem Wasserbedarf wählen, das klingt nicht nur nach einer guten Idee, sondern sorgt auch für einen pflegeleichten Garten. Vielleicht ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, darüber nachzudenken, wie wir Regenwasser auf unserem Grundstück versickern lassen können, um die Grundwasserneubildung zu unterstützen.

Es ist an der Zeit, dass wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Wasser zu bewahren. Denn wie sagt man so schön? „Klein, aber oho!“ – jeder Tropfen zählt! Und vielleicht können wir ja auch ein bisschen kreativer werden, wie wir mit dem Wasser umgehen. Der Sommer hat gerade erst begonnen, und mit ein bisschen Umsicht können wir die Hitzeperiode vielleicht doch etwas erträglicher gestalten.

Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.