Die Jugendfußwallfahrt der Diözese Passau zieht Jahr für Jahr Tausende junge und junggebliebene Menschen an, und so war es auch in diesem Jahr. Am Donnerstag begann die Wallfahrt in Grafenau, und am Freitag machte sich die Pilgergruppe auf den Weg über Passau. Während die Sonne strahlte, suchten die Teilnehmer immer wieder Rastplätze, um sich zu erholen und zu stärken.

Traditionell legte die Pilgergruppe am Tassilo-Gymnasium in Simbach eine Pause ein, wo die Teilnehmer aus Ering jubelnd empfangen wurden. Der Kath. Frauenbund Erlach sorgte für das leibliche Wohl und bot Leberkässemmeln, Käsesemmeln, Kuchen, Kaffee und Getränke an. Die Verpflegung war innerhalb einer Stunde ausverkauft, was zeigt, wie hungrig die Pilger nach der zurückgelegten Strecke waren.

Ein Weg mit Herz und Gemeinschaft

Die Pilger setzten ihren Weg in Richtung Gnadenort fort und feierten am Abend gemeinsam einen Gottesdienst, der die Gemeinschaft und den Glauben der Teilnehmer stärkte. Am Samstagvormittag legte eine Gruppe aus Sammarei und Wolfakirchen eine Pause am Marktplatz in Wurmannsquick ein. Zuvor hatten sie in Pfarrkirchen übernachtet und wanderte bei gutem Wetter weiter in Richtung Oberbayern, mit dem Ziel Altötting.

Die Wallfahrt, die seit 1946 jährlich stattfindet, hat sich über die Jahre zu einem wichtigen Ereignis im Kalender der Diözese entwickelt. Die erste Wallfahrt wurde im September 1946 veranstaltet, damals getrennt für Mädchen und Jungen. In diesem Jahr findet die nächste Wallfahrt vom 16. bis 18. April 2026 statt, und das Motto lautet: „Ankommen. Aufbrechen. Gott ist der Herr auch unserer Zeit“.

Unterstützung und soziale Projekte

Die Wallfahrt ist nicht nur ein spirituelles Erlebnis, sondern unterstützt auch soziale Projekte. In diesem Jahr wird das Projekt Inn Natur in Simbach am Inn unterstützt, das Menschen in herausfordernden Lebenssituationen natur- und tiergestützt begleitet. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Wallfahrtskreuzen und -büchern fließen ebenfalls in die Finanzierung der Jugendfußwallfahrt. Das Wallfahrtskreuz ist für 9,00€ erhältlich und kann in kirchlichen Jugendbüros sowie im Domladen Passau erworben werden.

Die Abschlussmesse am 18. April um 20:00 Uhr wird mit Bischof Stefan Oster in der Basilika St. Anna in Altötting gefeiert. Wer Fragen zur Jugendfußwallfahrt hat, kann sich unter 0851 393 5400 oder per E-Mail an bdkj@bistum-passau.de wenden.

Die Wallfahrt bringt nicht nur Menschen zusammen, sondern fördert auch den Austausch und die Gemeinschaft unter den Teilnehmern. Sie ist ein Zeichen des Glaubens und der Hoffnung, das auch in unserer modernen Zeit seinen Platz hat.