In der bayerischen Fußballlandschaft sorgt der 33-jährige Manfred „Manni“ Gröber vom TV Aiglsbach für Aufsehen. Mit einer herausragenden Bilanz von 37 Toren in 30 Spielen sicherte er sich in der vergangenen Saison die Torjägerkrone der Bezirksliga West. pnp.de berichtet, dass Gröber sogar den renommierten Harry Kane übertraf, der bei 36 Treffern in 31 Spielen landete. Trotz seines beeindruckenden Torverhältnisses denkt Gröber nicht daran, seine Karriere aufzugeben und plant, noch eine weitere Saison zu spielen.

Besonders beeindruckend ist seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten zuzuschlagen. So erzielte er in dieser Saison gleich fünf Dreierpacks und zwei Viererpacks. Sein Leistungshöhepunkt war seine Effektivität gegen Vereine aus dem Landkreis Rottal-Inn, wo er besonders viele Tore sammelte. Gröber selbst bedauert den Abstieg des ASCK Simbach und der TuS Pfarrkirchen, da ihm dortes Tore fehlen werden, die ihm in der kommenden Saison fehlen könnten.

Ein Leben für den Fußball

Kümmert sich Gröber nicht gerade um das Runde, ist er in seiner Funktion als 3. Vorstand des TVA aktiv. Der Fußball ist seine große Leidenschaft, und dies zeigt sich auch in seinem Engagement auf und neben dem Platz. In der abgelaufenen Saison verpasste er nur knapp sein Rekordniveau aus der Saison 2018/19, als er 41 Tore erzielte. Das kommt nicht von ungefähr, denn seit er in Aiglsbach arbeitet, kann er regelmäßig trainieren.

Aber auch Profi-Sportler müssen auf ihre Fitness achten. Im April war für Gröber Regeneration angesagt, da er in nur fünf Wochen neun Spiele zu absolvieren hatte. Für die kommende Saison hat der Torjäger sich keine spezifische Torquote vorgenommen, sondern setzt lieber auf verletzungsfreies Spielen und möchte mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Diese Gelassenheit könnte ihm im nächsten Jahr zugutekommen, in dem er die Möglichkeit hat, seine Talente weiter unter Beweis zu stellen.

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Ein Blick in die Zukunft

Zukunftspläne hat Gröber ebenfalls bereits geschmiedet. Nach seiner aktiven Laufbahn könnte er sich gut vorstellen, als (Jugend-)Trainer oder Funktionär beim TVA weiterzuarbeiten. Durch seine Erfahrungen als Spieler könnte er wertvolle Tipps an junge Talente weitergeben und dabei helfen, die nächste Generation von Fußballern in Aiglsbach zu fördern.

Doch nicht nur im Verein will er seine fußballerischen Ambitionen fortsetzen. Auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus reizt ihn. Gröber freut sich nicht nur auf die nächste Saison, sondern auch auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft. Seinen Favoriten hat er bereits benannt: Portugal. Da wird man sehen, ob seine Prognose aufgeht. Vielleicht bringt er ja auch etwas von dieser außergewöhnlichen Form mit in die internationale Arena.

Die Leistung von Gröber zeigt, dass im Amateurfußball wahre Talente schlummern und dass mit Leidenschaft und Disziplin viel erreicht werden kann. Und wenn die Statistiken von next.fussball.de und der Analysen durch footystats.org etwas beweisen, dann, dass die kleinen Ligen mehr zu bieten haben als manch einer denkt. Größen wie Gröber bringen frischen Wind und viel Leidenschaft auf den Platz!

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