Heute ist der 18.05.2026, und während die Sonne über dem wunderschönen Rottal-Inn aufgeht, gibt es hier einen Grund zur Freude. Am Landratsamt Landshut hat die Kreiseinsatzzentrale (KEZ) seit dem 1. Februar ihre Pforten geöffnet. Ein Meilenstein, der nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch die Reaktionszeiten im Katastrophenfall erheblich verkürzt. Fach-Kreisbrandinspektor Andres Pichl hat die Entstehungsgeschichte der KEZ lebhaft erläutert – und es ist beeindruckend zu hören, wie aus schmerzhaften Erfahrungen wie der Hochwasser-Katastrophe 2016 und der Corona-Pandemie ein starkes Fundament für die Zukunft geschaffen wurde.
Im alten Landratsamt in Achdorf war die Situation alles andere als optimal. Man konnte sagen, dass die baulichen Voraussetzungen für eine moderne Stabsarbeit mehr als nur zu wünschen übrigließen. Die Notwendigkeit von funktionsfähigen Lagezentren wurde immer klarer, und so wurde die Entscheidung getroffen, einen Neubau in Essenbach zu errichten. Dieser wurde so konzipiert, dass er flexibel genutzt werden kann – sei es für Katastrophenfälle oder andere wichtige Einsätze. Die Möglichkeit, den Sitzungsbereich für ein großes Lagezentrum abzutrennen, ist dabei ein kluger Schachzug.
Effektive Zusammenarbeit im Katastrophenfall
Die KEZ ist nicht einfach nur ein Gebäude – sie ist das Herzstück der Zusammenarbeit zwischen Blaulicht-Organisationen, politischen Entscheidungsträgern und der Verwaltung. Wenn Starkregen oder andere Unwetterereignisse zuschlagen, wird die KEZ aktiv und koordiniert zahlreiche Einsatzstellen. Ehrenamtliche aus dem Blaulicht-Bereich bringen ihre Expertise ein und strukturieren das Einsatzgeschehen direkt vom Landratsamt aus. Es ist bewundernswert zu sehen, wie viel Herzblut und Engagement in diese Arbeit gesteckt wird – insgesamt wurden 18 Ehrenamtliche umfassend geschult und qualifiziert.
Ein weiterer Pluspunkt: Die KEZ unterstützt die Integrierte Leitstelle, um zeitkritische Notrufe an die 112 schnell und effizient zu bearbeiten. Mit vier Arbeitsplätzen, die bei Bedarf um zwei weitere ergänzt werden können, ist man gut aufgestellt. Es ist beruhigend zu wissen, dass im Notfall alles Hand in Hand geht und die Menschen hier bestens vorbereitet sind.
Ein Blick in die Zukunft
Die KEZ wird zweifellos eine wichtige Rolle in der Sicherheitsarchitektur der Region spielen. Die Vision, die hinter diesem Neubau steckt, ist beeindruckend. Man kann sich vorstellen, wie in den kommenden Jahren immer mehr Herausforderungen an die Einsatzkräfte herangetragen werden – sei es durch extreme Wetterlagen oder andere Notfälle. Die Vorarbeit, die hier geleistet wird, ist essenziell für die Zukunft der Region.
Die Kreiseinsatzzentrale ist also nicht nur ein weiterer Baustein, sondern ein echter Lichtblick für alle, die im Rottal-Inn leben. Wir können uns glücklich schätzen, dass hier so viel Engagement und Weitblick investiert wurden, um unserer Gemeinschaft Sicherheit und schnelle Hilfe zu bieten. Wenn man genauer hinsieht, spürt man förmlich den Stolz, der mit dieser Einrichtung verbunden ist. Ein starkes Team für eine starke Region – darauf können wir wirklich stolz sein!