Triathlon-Fieber in Roth: Ein Wettkampf, der die Grenzen sprengt
Am Sonntag, dem 10. Juli 2026, war Roth wieder einmal der Schauplatz von etwas ganz Besonderem – der DATEV-Challenge Roth! Ein Event, das weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist und Triathlon-Fans aus aller Welt anzieht. Über 3.500 Einzelstarter und 700 Staffeln stellten sich der Herausforderung der Langdistanz, die sich aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen zusammensetzt. Und das Beste? Mehr als 250.000 Zuschauer waren dabei und sorgten für eine ausgelassene Festivalstimmung, die kaum zu übertreffen ist.
Unter den Athleten waren auch Oliver Hübner und Jannik Hohmeier, die beide beeindruckende Leistungen zeigten. Hübner, in der Altersklasse M45, schaffte es in 10:11:31 Stunden ins Ziel – ein respektabler 583. Gesamtrang und Platz 59 in seiner Altersklasse. Besonders bemerkenswert: Er schwamm die 3,8 km in 1:20:10 Stunden, und das ganz ohne Neoprenanzug, da die Wassertemperatur es nicht zuließ. Auf dem Rad benötigte er 5:17:09 Stunden und lief den Marathon in 3:27:10 Stunden. Das sind Zeiten, die man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen muss!
Ein persönlicher Triumph für Hohmeier
Jannik Hohmeier, der in der Altersklasse 25 startete, erreichte das Ziel nach 11:21:41 Stunden. Damit belegte er den 1.387. Platz in der Gesamtwertung und den 140. Platz in seiner Altersklasse – und das alles mit einer neuen persönlichen Bestzeit! Seine Schwimmzeit von 1:15:43 Stunden, gefolgt von einer Wechselzeit von 4:27 Minuten, versetzt einen schon fast ins Staunen. Die Radstrecke, die er in 5:41:06 Stunden bewältigte, war für ihn eine echte Herausforderung, besonders da er während des Marathons mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen hatte. Doch trotz der Mühen war sein Lob für die Organisation, die Zuschauer und den Teamgeist seiner Vereinskollegen von Tri-Force Fulda unüberhörbar. Das klingt einfach fantastisch!
Die Veranstaltung fand ihren krönenden Abschluss mit einer mitreißenden „Finish-Line“-Party, bei der die Profisieger die letzten Agegrouper im Ziel herzlich empfingen. Ein Moment, der nicht nur für die Athleten, sondern auch für die Zuschauer und die Helfer unvergesslich bleibt. Das ganze Spektakel in Roth ist nicht nur ein Wettkampf – es ist eine Feier des Sports, des Durchhaltens und der Gemeinschaft. Ein Fest, das verbindet und bei dem jeder ein Stück weit Teil der Geschichte wird.
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