Heute ist der 15.07.2026 und wir haben spannende Neuigkeiten aus der Welt des Schwimmens, die nicht nur unsere Athletinnen betreffen, sondern auch jeden, der sich für ein respektvolles Miteinander im digitalen Raum einsetzt. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat eine bedeutende Initiative ins Leben gerufen: einen digitalen Athletinnenschutz! Diese Maßnahme ist ein echter Schritt in die Zukunft, denn es ist nicht nur eine Antwort auf die steigende Hate Speech, die viele Sportlerinnen im Netz erdulden müssen, sondern auch ein Zeichen, dass die Gesellschaft auf das Thema aufmerksam wird.

In Zusammenarbeit mit Sportradar – einem Sporttechnologieunternehmen, das bereits das deutsche Olympiateam bei den kommenden Spielen in Paris 2024 und Mailand/Cortina 2026 begleiten wird – bietet der DSV seinen Teammitgliedern während der Europameisterschaften in Paris (31. Juli – 16. August) kostenlosen Schutz an. Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport, hat betont, wie wichtig es ist, digitale Anfeindungen ernst zu nehmen. Der digitale Schutzschirm umfasst unter anderem eine automatisierte Moderation in Echtzeit, die auf KI-Analysen basiert. Das klingt fast wie Science-Fiction, aber es ist Realität! Problematische Inhalte werden gelöscht, bevor sie überhaupt von den Athletinnen wahrgenommen werden können. Über zwei Millionen Schlüsselbegriffe in mehr als 100 Sprachen werden dabei verwendet – das ist schon eine ziemlich große Datenbasis.

Ein Lichtblick im Netz

Die positive Resonanz kommt nicht nur von den Verantwortlichen, sondern auch von den Athletinnen selbst. Synchronschwimmer Robin Wiehn hat sich begeistert über das Engagement des DSV geäußert und berichtet von seinen eigenen Erfahrungen mit Hasskommentaren in sozialen Medien – das geht einfach nicht! Auch Schwimmerin Noelle Benkler hat darauf hingewiesen, dass hinter jedem Profil ein Mensch steckt und dass solche Initiativen wichtig sind, um den respektvollen Umgang im digitalen Raum zu fördern. Die automatische Filterung von Hasskommentaren durch Sportradar wird von ihr ausdrücklich begrüßt.

Aber der DSV ist nicht allein in diesem Kampf gegen digitale Gewalt. Athleten Deutschland und HateAid haben ebenfalls eine Kooperation gestartet, die darauf abzielt, Bundeskaderathletinnen vor Hass und digitaler Gewalt zu schützen. Sensibilisierung, niedrigschwellige Beratungsangebote und Unterstützung im Umgang mit digitaler Gewalt stehen im Fokus dieser Zusammenarbeit. Athletinnen sind aufgrund ihrer Sichtbarkeit oft Anfeindungen in sozialen Medien ausgesetzt, und genau hier setzt die Kooperation an. Ein Schutzraum soll entstehen, der sowohl präventive Maßnahmen als auch schnelle Hilfe bietet.

VeloCore Medium

Workshops und Schulungen für mehr Sicherheit

Für die Athletinnen sind digitale Informationsveranstaltungen und Workshops geplant, um das Wissen über digitale Gewalt zu vertiefen und die digitale Sicherheit zu stärken. Der erste Workshop, der am 27. Mai stattfand, behandelte den Umgang mit digitaler Gewalt und Hass im Netz. Die Teilnehmer lernten anhand von Fallbeispielen, was digitale Gewalt ist, woher sie kommt und wie man sie erkennen kann. Es wird auf akute Handlungsmöglichkeiten sowie präventive Strategien fokussiert – ein echter Mehrwert für alle Betroffenen!

Das Engagement der Verbände und Organisationen zeigt, dass es endlich einen Wandel gibt. Die Zeit des Wegschauens ist vorbei. Es ist an der Zeit, Hass und Anfeindungen im digitalen Raum entschieden entgegenzutreten und die Athlet*innen zu schützen – nicht nur im Becken, sondern auch im Netz.

Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.