Rallye-Gemeinschaft Rosenheim krönt Saison mit spektakulärem Sieg beim 31. ADAC Rallyesprint in Deggendorf
Am vergangenen Wochenende fand in Deggendorf ein aufregendes Motorsportereignis statt, das das Herz eines jeden Rallye-Fans höherschlagen ließ. Die Rallye-Gemeinschaft Rosenheim (RGR) war mit Josef Haagn und Sandra Fellermair am Start, und die beiden hatten sich mit ihrem BMW E36 M3 einiges vorgenommen. Wenn man die beiden im Cockpit sieht, weiß man: Die sind nicht hier, um einfach nur mitzufahren – die wollen gewinnen!
Insgesamt 51 Teams, darunter fünf BMW E36 M3 und einige leistungsstarke RC4-Fahrzeuge, waren auf der neu aufgelegten Wertungsstrecke im Marktgebiet von Winzer unterwegs. Diese Strecke, die mit schnellen Passagen, engen Kurven und Schotterabschnitten gespickt war, stellte die Fahrer vor große Herausforderungen. Bereits im 30. ADAC Rallyesprint, der ebenfalls in Deggendorf ausgetragen wurde, zeigten Haagn und Fellermair ihr Talent, indem sie den zweiten Gesamtrang sicherten und die Klasse NC 2 gewannen – ein starker Auftritt, auch wenn sie nur fünf Sekunden hinter dem Gesamtsieger zurückblieben. Das Team verlor durch zwei Verbremser wertvolle Zeit und konnte somit den Gesamtsieg nicht einfahren. Aber aufgeben ist für die beiden keine Option!
Ein triumphaler Sieg
Der 31. ADAC Rallyesprint sollte dann das große Highlight ihrer Saison werden. Nach einer ersten Schleife lagen Haagn/Fellermair nur 0,3 Sekunden hinter dem Führenden, einem weiteren BMW E36 M3, gesteuert von Franz Beck und Lea Kaufmann. Doch in der zweiten Schleife lief es für das RGR-Team rund. Mit einer fehlerfreien Fahrt und der Bestzeit sicherten sie sich den entscheidenden Vorsprung und gewannen schließlich mit einer Gesamtzeit von 7:16,6 Minuten. Der Jubel war groß – der Vorsprung auf die Verfolger Christian Allkofer und Kathi Götzenberger betrug stolze 9,6 Sekunden, und Marcus Ederer und Veronika Schmid komplettierten das Podium auf Platz drei.
Mit diesem grandiosen Ergebnis beendete das RGR-Team seine Rallye-Saison. Was für ein Abschluss! Man könnte sagen, sie haben die Saison mit einem Knall beendet – und das im wahrsten Sinne des Wortes, wenn wir an die Motoren und Reifen denken, die über die Strecke heulten.
Ein Blick in die Zukunft
Die Rallye-Saison ist für viele Motorsportbegeisterte jedoch noch lange nicht vorbei. Der ADAC Rallye Sprint Cup, der deutschlandweit in drei Regionen ausgetragen wird, startet bald erneut als ADAC-Meisterschaft. Hier können sich junge Talente im Alter von 15 bis 29 Jahren beweisen. Ein Sichtungslehrgang kickt die neue Saison an, und dann werden maximal 16 Teams zusammengestellt, die sich in verschiedenen Wertungsläufen messen. Die Veranstaltungen fordern von den Fahrern, dass sie nicht nur schnell sind, sondern auch die verschiedenen Streckencharakteristiken meistern – ganz wie bei nationalen und internationalen Rallyes.
Die Möglichkeit, ab 15 Jahren auf abgesperrten Straßen zu fahren, eröffnet den jungen Fahrern ganz neue Perspektiven. Wenn das nicht spannend ist, dann weiß ich auch nicht! Wer weiß, vielleicht sehen wir schon bald die nächsten großen Namen im Rallyesport, die heute noch die ersten Schritte wagen.
Bleiben wir gespannt, was die Zukunft bringt, und freuen uns über die Erfolge der heimischen Teams wie der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim. Auf die nächsten spannenden Rennen!
